Am 10. März 2025 unternahmen wir (interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 und EF) eine Exkursion zur Bergischen Universität Wuppertal, um mehr über die faszinierende Welt der Teilchenphysik zu erfahren.
Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen der modernen Physik erhielten wir einen Einblick in die aktuellen Forschungsprojekte der Universität. Besonders beeindruckend war die Vorstellung der Detektortechnologien, die unter anderem für Experimente am CERN entwickelt werden. Highlight der Exkursion war die eigenständige Auswertung von am CERN aufgenommenen Teilchenkollisionen, bei denen wir Elementarteilchen finden konnten. Unsere Ergebnisse haben wir dann in der anschließenden Videokonferenz mit den Teilnehmenden in Colmar, Mailand und Stockholm, sowie Wissenschaftlern am CERN diskutieren können.
Die Exkursion bot uns eine einzigartige Gelegenheit, theoretisches Wissen mit praktischen Anwendungen zu verknüpfen und die Bedeutung der Teilchenphysik für die Forschung und Technik besser zu verstehen.
Bei Interesse an dieser oder ähnlichen Exkursionen im Bereich der Naturwissenschaften erhaltet ihr Informationen bei Herrn Wiesemann (MINT-Koordinator) oder euren Lehrkräften der Naturwissenschaften.
In diesem Schuljahr hat die beeindruckende Zahl von fast 400 Schülerinnen und Schüler unserer Schule am Informatik-Biber-Wettbewerb teilgenommen. Der 1. Preis in Form eines USB-Sticks ging an 22 Teilnehmende und der 2. Preis in Form eines Schlauchschals an 6 Schülerinnen und Schüler.
Herzlichen Glückwunsch!
Der Biber-Wettbewerb ist der größte Informatik-Wettbewerb der Welt und das Gymnasium Hochdahl nimmt regelmäßig daran teil und war dabei immer wieder sehr erfolgreich.
Vielen Dank an die Fachschaft Informatik für die Teilnahme an diesem renommierten Wettbewerb!
Auch in diesem Schuljahr können alle Jahrgänge ihre mathematischen Fähigkeiten zeigen und in der ersten Runde mindestens drei der Aufgaben für die jeweilige Klassenstufe bearbeiten.
Die ausgeknobelten Lösungen bitte mit nachvollziehbarem Lösungsweg, Namen und Klasse versehen. Entweder können die beschrifteten Blätter bei eurer Mathefachlehrkraft oder direkt bei Frau Dornhöfer abgegeben werden.
Die Abgabefrist endet am 4. Oktober 2024!
Viel Spaß und Erfolg wünscht die Mathematik Fachschaft!
Am 02.07.2024 fand in Viersen das 15. Mausefallenrennen der Bezirksregierung Düsseldorf statt. Circa 60 Fahrzeuge waren angemeldet – eine Menge Konkurrenz. In den letzten Jahren gelang es immer wieder Schülerinnen und Schülern unserer Schule, nicht nur an den Start zu gehen, sondern auch Preise zu gewinnen.
„Vor zwei Jahren haben wir unsere ersten Erfahrungen mit dem Veranstaltungsort gemacht“, erinnert sich der Physiklehrer Dr. Kai Böge. „Der Turnhallenboden dort war unerwartet weich und die Fahrzeuge hatten große Startprobleme. Von den Erfahrungen konnten die heutigen Teams profitieren.“
Mit zwei Teams war das Gymnasium Hochdahl diesmal angetreten. Justus berichtet: „Es gibt bei diesem Wettbewerb zwei Kategorien von Preisen: Die weiteste Strecke und das beste Design. Im letzten Jahr haben wir einen solchen Designpreis errungen und es diesmal gezielt darauf abgesehen.“ Das Ergebnis kann sich sehen lassen – die Hoffnung auf einen der Preise war entsprechend groß. Leider lässt sich das Design nicht physikalisch exakt bemessen und so haben sich die Juroren zu unserer Enttäuschung letztendlich für andere Modelle entschieden. Zugegeben, die sahen auch gut aus.
Die Chance, dann „wenigstens“ durch Fahrweite zu punkten, scheiterte an einem technischen Problem. Nach einem rasanten Start bremste der Wagen leider abrupt ab. Das Problem konnten Justus, Max und Tobias vor Ort leider nicht beheben. Die Fahrstrecke kam so nur auf 1,81 m. Schade.
Wir drücken die Daumen und hoffen, dass die drei dranbleiben werden und nächstes Jahr mit einem noch besseren Fahrzeug erneut an den Start gehen werden!
Unser zweites Team war ein Ein-Mann-Team. Christoph hatte sich schon seit Monaten sehr gut vorbereitet. Sein Traum war es, die 50-m-Marke zu überschreiten. Ein beachtliches Ziel denn so weit war bisher noch keines unserer Fahrzeuge je gekommen. Sein Fahrzeug ist echte High-Tech. Maßgeschneiderte Bauteile aus dem 3-D-Drucker, Getriebe, hochwertige Kugellager mit Hochleistungsschmierstoffen, eine starke Mausefalle. Alles zusammen sah beeindruckend aus und gab Grund zur Hoffnung.
Bis Christoph an den Start gehen durfte, war jedoch großes Bangen angesagt. Auch andere Teams hatte 3-D-Drucker genutzt sowie Kugellager, Schmierstoffe und Getriebe verbaut. Deshalb kamen auch zwei dieser Fahrzeuge deutlich über 20 m weit, erreichten aber nicht das Ende der Turnhalle (28-m-Marke).
Endlich war es soweit. Der erste von zwei Versuchen begann. Das Fahrzeug fuhr an, wurde langsam schneller und driftete dann immer weiter nach links ab, fuhr quer durch die Halle und blieb bei ca. 20 m stehen. So war das nicht geplant. Beim zweiten Versuch musste es nun gelingen! Leicht schräg in die Gegenrichtung gestartet ging es los. Und das Auto fuhr und fuhr und fuhr. Bis zum Ende der Halle. 28 m! Dann durfte Christoph sein Fahrzeug wenden, denn die Mausefalle war immer noch deutlich gespannt. „Hoffentlich fährt es wieder an!“ dachten alle und ja, es fuhr wieder an. Und es fuhr weiter und weiter. Unfassbar. Auf der Siegerurkunde steht es nun: 55,91 m! Ein echter Rekord. Ein großer Erfolg 🙂
Wir gratulieren unseren Teilnehmern und natürlich ganz besonders dem Sieger!
Vielen Dank für diese Report von der Rennstrecke! Wir wünschen Herrn Dr. Böge und seinen Rennteams auch für die Zukunft alles Gute!
Kurz vor Schuljahresende erhielten wir eine tolle Spende von der Firma Knipex aus Wuppertal, dem Marktführer für hochwertige Zangen. In unserer Technik-AG können wir verschiedenen Zangen gut gebrauchen!
Hintergrund dieser Spende war, dass einer unserer Schüler bei Knipex im Frühjahr sein Schülerpraktikum absolvierte.
Das Gymnasium Hochdahl bedankt sich herzlich für die großzügige Spende!
Was führt gerade diese beiden Fächer zusammen? Eine mögliche Antwort ist, dass in beiden Fächern farbige Stoffe eine wichtige Rolle spielen.
Im Differenzierungskurs Chemie-Physik der Jahrgangsstufe 9 konnten unsere Schülerinnen und Schüler mittels physikalischer Prozesse und chemischer Reaktionen farbige Stoffe – sogenannte „Pigmente“ – herstellen. Diese finden bei Künstlern – gemischt mit Bindemitteln – als Malfarben Verwendung. Mischt man Pigmente mit Leinöl, kommt man zur Ölfarbe, mischt man sie mit Acrylat-Dispersion, so ergibt sich Acrylfarbe, mischt man sie mit Gummi Arabikum, so erhält man Aquarellfarbe.
Dies alles haben die Kinder selbst ausprobiert und die Unterschiede untersucht.
Auf dem Bild sieht man das Ergebnis der Pigment-Herstellung: So konnten sie zum Beispiel die Beige- und Rottöne durch Erhitzen von Ocker (ein Naturstoff aus dem französischen Rousillon) und die blassen Türkistöne durch chemische Fällungsreaktionen von Kupfersalzlösungen mit Carbonaten herstellen. Die Ergebnisse kann an auf dem Foto bewundern.
Nur das kräftig gelbe Pigment (rechts im Bild unten) durften die Schülerinnen und Schüler nicht selbst herstellen, die Ausgangsstoffe sind zu giftig. Hier musste ihr Lehrer seinen Laborkittel anziehen und zeigen, was er kann 😉 Das Pigment selbst ist übrigens durch die weltberühmten Sonnenblumen-Bilder von Vincent van Gogh bekannt geworden.
Vielen Dank an Herrn Dr. Kai Böge für diesen spannenden Einblick in das Zusammenspiel von Naturwissenschaften und Kunst!
Unsere Schülerin Charlotte Batzdorf aus der Q2 wurde von der nordrhein-westfälischen Schulministerin Dorthee Feller mit einem 3. Preis für herausragende MINT-Facharbeiten ausgezeichnet.
Foto: HHU / Tizian Machtolf
Die Facharbeitspreise wurden bereits zum 14. Mal von der Heinrich-Heine-Universität und der Dr. Hans-Riegel-Stiftung vergeben. Charlotte wurde bei der Erstellung ihrer Facharbeit mit dem Thema „Metaeigenschaften der Mathematik vor dem Hintergrund der Grundlagenkrise“ von unserem Mathematik-Kollegen Horst Muth betreut.
Wir gratulieren Charlotte Batzdorf ganz herzlich zu dieser herausragenden Leistung!
Die Gewinnerinnen und Gewinner der Dr. Hans Riegel-Fachpreise 2023 am 4. September an der HHU. Foto: HHU / Tizian Machtolf
Hintergrund: Facharbeiten am Gymnasium Hochdahl
Alle Schülerinnen und Schüler der Q1 verfassen im 2. Halbjahr eine Facharbeit. Diese ersetzt eine schriftliche Arbeit in einem Fach und bereitet auf das wissenschaftliche Arbeiten während eines Hochschulstudiums vor. Dabei forschen die Lernenden zu vielen spannenden Themen und häufig kommen sie dabei zu beeindruckenden Ergebnissen.
Können Mausefallen rennen? Natürlich nicht. Auch nicht in der Physik. Bei einem Mausefallenrennen handelt es sich um einen Wettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler selbstgebaute Fahrzeuge gegeneinander antreten lassen. Diese dürfen nur durch eine einfache Klapp-Mausefalle angetrieben werden. Ziel ist es, eine möglichst lange Strecke zurückzulegen.
Bis hierhin hatten wir letztes Jahr den gleichen Text. Was war diesmal nun anders?
Mit über 150 Teams und mehr als 300 Kindern waren insgesamt gut dreimal so viele Autos am Start, wie noch beim letzten Wettbewerb. Diesem Trend entspricht auch unsere Beteiligung: Vom Gymnasium Hochdahl waren wir mit 12 Teams (viermal so viele, wie noch letztes Jahr) und ebenso vielen Autos vertreten.
Unsere Schülerinnen und Schüler kamen dieses Jahr aus der Q1, der EF und aus der Klasse 6 B. Sie haben in Teams von ein bis fünf Mitgliedern jeweils ein eigenes Fahrzeug geplant und gebaut. So haben sie im Unterricht erworbene Theorie in die Praxis umgesetzt. Zum Teil mit erheblichem (Frei)-Zeitaufwand.
Alle Autos fuhren, manche auch recht weit. Bis knapp 20 m. An die Streckenrekorde vom Vorjahr konnten wir damit zwar nicht anknüpfen, dafür hat die Gruppe von Justus, Maxi und Tobias aber den „Designpreis“ für die stimmige und gute Gestaltung ihres Fahrzeuges bekommen!
Ihr Fahrzeug fiel neben der Formgebung durch die Hommage an das berühmte „Gulf-Racing-Farbschema“ auf. Berühmt geworden ist diese Farbkombination in den 60er Jahren, es handelt sich um ein türkis-orange-Farbschema, das von der Firma Wilshire Oil Company stammte, die Gulf Oil damals gerade übernommen hatte. International sind die Farben als „3707 Zenith Blue“ und „3957 Tangerine“ bekannt. Die Originalfarben hatte unser Team allerdings nicht zur Verfügung ?.
Zunächst wurden wir mit Sommerwetter und guter Stimmung begrüßt. Wegen der immensen Teilnehmerzahl kam in der Turnhalle, wo der eigentliche Wettbewerb stattfand, leider so gar keine Wettbewerbsstimmung auf. Es handelte sich diesmal um eine Einzelturnhalle ohne Tribüne. Aus Platzmangel konnten die Mitschülerinnen und Mitschüler bei den Fahrten nicht zuschauen, mitfiebern oder durch Klatschen oder Rufen unterstützen. Sehr schade. Hier klingt der letzte Wettbewerb in Viersen immer noch positiv nach…
Trotzdem fragten einige direkt nach der Urkundenausgabe nach, ob wir denn nächsten Jahr wieder dabei sein werden. Wer weiß? An den Mausfallen soll es nicht scheitern ?!
An dieser Stelle noch einmal besten Dank auch an den Förderverein, durch dessen finanzielle Unterstützung wir einen Laser-Cutter anschaffen konnten. Damit ließen sich am PC mm-genau geplante Bauteile präzise aus Sperrholz oder Pappe ausschneiden.
Vielen Dank natürlich auch an Dr. Kai Böge für diesen Beitrag!
In der Physik geht es üblicherweise um Gesetzmäßigkeiten und Theorien. Diese kann man nutzen, um Erkenntnisse zu gewinnen oder um Erfindungen zu machen oder Produkte zu verbessern. Gerade dieser zweite Teil ist für unsere Wirtschaft sehr wichtig, spielt im Unterricht aber kaum eine Rolle. Deshalb freut es uns, dass wir seit kurzem – Dank der hervorragenden Unterstützung unseres Fördervereins sowie der Schülervertretung – einen “Laser-Cutter” besitzen!
Im Prozess der Produktentwicklung gibt es immer den Punkt, an dem aus den Planungen auf dem Papier oder dem PC ein physisches, reales Objekt werden soll. Ein Prototyp soll entstehen. Seit einigen Jahren haben wir dabei für viele Anwendungen einen 3-D-Drucker. Der neue Laser-Cutter erweitert unsere Möglichkeiten erheblich. Mit ihm lassen sich auch nicht-schmelzbare Stoffe wie Holz, Papier oder Pappe sehr präzise und reproduzierbar schneiden.
Schüler der SV nach dem ersten Probelauf des Cutters. Was eignete sich da wohl besser als das Bildnis Albert Einsteins? Vom Ergebnis waren alle beeindruckt!
Erste Anwendung findet der Laser Cutter bei der Vorbereitung auf das Mausefallen-Rennen der Bezirksregierung, an dem auch dieses Jahr erfreulich viele Schülerinnen und Schüler unserer Schule teilnehmen möchten.
Bei Fragen bitte direkt an Herrn Dr. Böge wenden.
Wichtiger Hinweis:
Seit der Brandkatastrophe vom Mai 2025 ist die Parkplatzsituation aufgrund längerer Baumaßnahmen extrem angespannt. Deshalb besteht ein Durchfahrtsverbot für die Rankestraße, d.h. die Befahrung der Rankestraße ist nur mit einer Ausnahmegenehmigung der Stadt Erkrath für Beschäftigte gestattet. Alle Besucher sollten grundsätzlich auf die Parkplätze am Bürgerhaus Hochdahl ausweichen. Vielen Dank für Ihr / Euer Verständnis!