Wir haben zwei neue Bambu Lab Drucker: einen kleinen Bambi (P1S) und den großen Bambus (H2D). Danke geht an unseren wunderbaren Förderverein und Frank Strippel, die mit ihren Spenden den Kauf der Drucker erst ermöglicht haben.
Die Drucker werden in dem Schuldorf auf dem Sportplatz und später in dem neuen Gebäude im MINT-Schülerlabor stehen.
Das MINT-Schülerlabor wird Schülerinnen und Schüler für individuelle Projekte zur Verfügung stehen. Forschen, Experimentieren, Entwerfen, Entwickeln sollen auf allen Niveaus möglich sein. Auch für Gruppenprojekte kann der Raum genutzt werden.
Am 22. September 2025 hatte der Chemie-Grundkurs der Jahrgangsstufe 11 die besondere Gelegenheit, den Düsseldorfer Standort der Firma Henkel zu besuchen. Begleitet wurden wir von unserem Lehrer Herrn Wiemann, der selbst vor seiner Tätigkeit als Lehrer viele Jahre dort gearbeitet hat.
Nach einer freundlichen Begrüßung starteten wir mit einer Busfahrt zu einem Präsentationsraum, in dem wir einen Überblick über die Unternehmensgeschichte, die verschiedenen Produktsparten sowie die aktuellen Schwerpunkte Innovation, Nachhaltigkeit und Digitalisierung erhielten. Besonders beeindruckend war, wie sehr Henkel-Produkte unseren Alltag prägen – von Wasch- und Reinigungsmitteln bis hin zu Klebstoffen, die inallen Industrie-Branchen weltweit Verwendung finden.
Im Anschluss erhielten wir durch Dr. Daniel Kleine (President Germany und Site Manager Düsseldorf) und seine Kollegen spannende Einblicke in den Standort. Besonders interessant für uns: Herr Kleine und auch Herr Majoros, der uns in die Klebstoffwelt einführte, haben selbst am Gymnasium Hochdahl ihr Abitur gemacht – ein schöner Bezug für unseren Kurs.
Eine Führung durch das firmeneigene Kraftwerk, dessen Schornsteine man sogar von uns aus sehen kann wenn man von Wuppertal Richtung Düsseldorf fährt, veranschaulichte eindrucksvoll, wie ein so großer Produktionsstandort mit Energie versorgt wird und sogar noch die Stadt Düsseldorf mit Wärme versorgt. Sogar eine Kesselanlage konnten wir aus nächster Nähe besichtigen. Auch am Thema Nachhaltigkeit wird kontinuierlich gearbeitet: Aufgrund von Energieeinsparungen am Standort konnte in diesem Jahr der Kessel zur Kohle-Verstromung für immer abgeschaltet werden. Ein weiteres Highlight war die Bustour über das riesige Werksgelände. Hier führte uns die Historikerin Emilia an den zahlreichen Gebäuden vorbei und berichtete aus der langen Unternehmensgeschichte. Als Gegensatz zu der Geschichte wurden wir dann in das kürzlich eröffnete Innovation Center geführt, wo wir viel über Technik und neue, futuristische Ideen und Pläne Henkels erfuhren. Als Abschluss der Tour durften wir in der unternehmenseigenen Kantine „Little Italy“ all-you-can-eat Mittag essen und so den Tag schön abrunden.
Da unsere Schule im vergangenen Jahr durch einen Brand schwer getroffen wurde, war es für uns etwas ganz Besonderes, einen so lehrreichen und gut organisierten Tag erleben zu dürfen. Außerdem wurden wir herzlich begrüßt und bei jeder Station des Besuches mit Freude und Nettigkeit empfangen. Wir danken der Firma Henkel herzlich für die Gastfreundschaft und die einmalige Möglichkeit, hinter die Kulissen eines so bedeutenden Unternehmens zu schauen.
Beitrag verfasst von: Noah Nang und Oskar Batzdorf (EF, Chemie Grundkurs)
Das Gymnasium Hochdahl wurde gestern im Heinz-Nixdorf-MuseumsForum in Paderborn mit dem Siegel „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet.
Diese Ehrung würdigt die nachhaltige Förderung von MINT-Kompetenzen und digitaler Bildung, die junge Menschen optimal auf die Herausforderungen einer technologisch geprägten Zukunft vorbereitet. Die Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) und wird von bundesweiten Partnern der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ getragen.
Die Auszeichnung als „MINT-freundliche Schule“ dient als Anerkennung und Bestätigung für Schulen, die sich in besonderem Maße für eine praxisnahe MINT-Bildung engagieren.
Geehrt wurden wir u.a. vom Staatssekretär Dr. Urban Mauer, von Prof. Dr. René Fahr von der TU Paderborn, dem Unternehmenssprecher der Telekom AG Deutschland und Vorstand von MINT Zukunft e.V. Deutschland: Christian Fischer.
Folgende Bereiche der MINT Bildung werden dabei u.a. geprüft und bewertet: das Schulprogramm, der Fächerkanon, das MINT-Team in der Schule, MINT-Zusatzangebote und die Kooperation mit Wirtschaftspartnern.
Wir freuen uns, gerade jetzt in der Situation die Anerkennung für dieses Engagement zu erhalten und nehmen das als Ansporn, mit den weiteren Schritten in Richtung neues Schulgebäude auch weiter auszubauen. Eine Rezertifizierung erfolgt in drei Jahren.
Informationen zu unserem MINT-Angeboten finden Sie hier auf unserer Webseite!
Bei der 64. Mathematik-Olympiade haben die Schülerinnen und Schüler unserer Schule großartige Leistungen abgeliefert. Das Gymnasium Hochdahl konnte sogar zwei Plätze in der NRW Landesrunde belegen.
Die Aufgaben der ersten Runde der 65. Mathematik-Olympiade liegen nun vor:
Jede und jeder ist herzlich eingeladen mindestens drei Aufgaben seines Jahrgangs zu bearbeiten. Dabei sollt ihr euren Lösungsweg möglichst nachvollziehbar und ausführlich dokumentieren. Anschließend gebt ihr eure Unterlagen mit Namen und Klasse versehen der Mathefachkraft oder direkt Frau Dornhöfer ab. Viel Spaß beim Knobeln!
Was bedeuten die Bezeichnungen auf den Verpackungen im Supermarkt? Woher kommen die Sachen, die in unseren Lebensmitteln stecken? Diese wichtigen Fragen klären unsere fünften Klassen jedes Jahr in unserem Landwirtschaftsprojekt. Dazu schauen wir uns zunächst die Produkte, die normalerweise auf unserem Esstisch landen, genau an, und klären erste Fragen, z.B. was den Unterschied zwischen günstigen und teureren Produkten ausmachen könnte, weshalb es laktosefreie Milch gibt und wie diese hergestellt wird.
Besonders spannend wird es aber, wenn diese Fragen direkt von Expertinnen und Experten beantwortet werden, so dass im zweiten Abschnitt des Projekts der Besuch eines Bauernhofs auf dem Programm steht.
So wanderte die Klasse 5c am 3. Juli (wie auch die anderen fünften Klassen vorher) gemeinsam zum Gut Ellscheid in Haan. Dort hieß uns die Familie Rosendahl herzlich willkommen, ließ uns in die vielfältigen Abläufe des Betriebes hineinschauen und beantwortete bereitwillig alle Fragen. Mit diesem spannenden und abwechslungsreichen Tag konnten wir sehr viel über die landwirtschaftliche Produktion von Lebensmitteln lernen.
Durch dieses fächerübergreifende Projekt wird der Unterricht aber nicht nur abwechslungsreicher, sondern es ist ein wesentlicher Baustein der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Das bedeutet für die Schule, die Schülerinnen und Schüler an eine verantwortungsbewusste, ressourcenschonende und nachhaltige Lebensweise heranzuführen und so auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Nur, wenn Kinder wissen, woher Lebensmittel stammen und was für die verantwortungsvolle Produktion notwendig ist, lernen sie auch, sie wertzuschätzen.
Beitrag verfasst von Silke Jansen. Vielen Dank dafür!
10 Schüler und Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe hatten in der letzten Woche vor den Ferien die Möglichkeit, selbst praktisch an einigen der großen Fragen der Wissenschaft zu forschen:
Woraus besteht unsere Sonne? Wie heiß ist es dort eigentlich?
Sind alle anderen Sterne auch wie unsere Sonne?
Bewegen sich die Sterne und wenn ja wie schnell? Wie groß ist das Universum?
… und: können wir woanders Spuren von Leben entdecken?
Das TeamSpektroskopieren des SonnenlichtsDas Team bei der Arbeit
Da die einzige Information, die uns die Sterne geben, ihr jeweils winziger Lichtpunkt ist, nutzten wir moderne Spektrometer, um das ausgesendete Licht in seine Bestandteile zu zerlegen. Dieses Spektrum werteten wir in Zweier-Teams mit einer Amateur-Software aus, so dass wir die meisten der obigen Fragen beantworten konnten!
Beispiel:
Stern Castor im Sternbild Zwilling (Mehrfachsternsystem mit mindestens 6 Sternen)
Entfernt sich weg von der Erde (Entfernung: 51 Lichtjahre)
Spannend war zu erkennen, dass die Vielfalt der Sterne am Himmel einfach riesig ist und sie sich vielfach immens von unserer Sonne unterscheiden. Das wurde uns im Planetarium durch Filme und Vortrag zum aktuellen Stand des Wissens noch mal deutlich klarer.
So sieht ein Roh-Spektrogramm der Sonne aus – es ist gewissermassen der Elemente-Barcode eines SternsDas fertige Spektrogramm (mit den Sternen Castor und Pollux als Hintergrund)
Bezüglich der letzten Frage zu „gibt es Leben außerhalb der Erde“ konnten wir allerdings keine Belege in unseren Auswertungen erkennen, obwohl die aktuelle Spektroskopie-Forschung mit ihren Weltraummissionen hier gerade auch im Begriff ist, Fortschritte zu erzielen.
In Summe: Wir hatten viel Spaß und unglaublich, was aus den kleinen Lichtpunkten an Information herauszuholen ist und wie dies unser Wissen über das Universum nach vorne treibt!
Vielen Dank an M. Kolb und sein Spektrographie-Team von der Sternwarte für diesen tiefen Einblick! Toll, dass wir Geräte und Einrichtungen nutzen durften😊!
PS: bei Interesse am Thema bitte Herrn Wiemann oder jeden anderen Physik-Lehrer ansprechen!
Bereits am ersten Tag der „alternativen Schule“ bekamen wir die Möglichkeit, einen Tag das Planetarium zu füllen…
Und so wurde für alle fünf 6. Klassen eine Filmvorführung in der großen 360°-Kuppel organisiert, in der jeder auch automatisch viel Wissen zu unserem Sonnensystem mitnahm. Als Zugabe flogen wir dann auch noch durch das Innere der Internationalen Raumstation ISS.
Gar nicht vorgeplant: der 10. Jahrgang füllte spontan am Nachmittag noch einmal die Kuppel, hier wurde der Physik-Unterricht ideal mit den aktuellsten Fakten rund um Galaxien ergänzt: In astronomischen Dimensionen (Raum & Zeit!) betrachtet ist rund um unser Sonnensystem deutlich mehr los als der allabendliche Blick in die Sterne uns ahnen lässt!
Vielen Dank an Maximilian Mucha und sein Team von der Sternwarte!
Wir waren eingeladen im Planetarium der Sternwarte Neanderhöhe Hochdahl und haben uns einen Vortrag von Maximilian Häberle vom Max Planck Institut über „mittelgroße Schwarze Löcher“ angehört!
Im ausverkauften Vortrag erfuhren wir in der Kuppel alles über die aktuellsten Daten und Forschungsergebnisse. Der Exkurs war sehr interessant und aufklärend gestaltet und hat uns die Möglichkeit gegeben, selbstständig unseren Horizont auf naturwissenschaftlicher Ebene zu erweitern.
Wir haben eine große Werkzeugspende für das geplante MINT-Labor und die Garten AG bekommen. Für die Spende möchten wir ganz herzlich der Tools for Life Foundation und den Firmen Rothenberger Industrial, Rothenberger und Walter Werkzeuge danken! Und vielen Dank an Herrn Dr. Winkels vom Wirtschaftskreis Erkrath e.V., der den Kontakt hergestellt hat und damit maßgeblich dazu beigetragen hat, dass wir unsere Ausstattung verbessern konnten!
Am 10. März 2025 unternahmen wir (interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 und EF) eine Exkursion zur Bergischen Universität Wuppertal, um mehr über die faszinierende Welt der Teilchenphysik zu erfahren.
Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen der modernen Physik erhielten wir einen Einblick in die aktuellen Forschungsprojekte der Universität. Besonders beeindruckend war die Vorstellung der Detektortechnologien, die unter anderem für Experimente am CERN entwickelt werden. Highlight der Exkursion war die eigenständige Auswertung von am CERN aufgenommenen Teilchenkollisionen, bei denen wir Elementarteilchen finden konnten. Unsere Ergebnisse haben wir dann in der anschließenden Videokonferenz mit den Teilnehmenden in Colmar, Mailand und Stockholm, sowie Wissenschaftlern am CERN diskutieren können.
Die Exkursion bot uns eine einzigartige Gelegenheit, theoretisches Wissen mit praktischen Anwendungen zu verknüpfen und die Bedeutung der Teilchenphysik für die Forschung und Technik besser zu verstehen.
Bei Interesse an dieser oder ähnlichen Exkursionen im Bereich der Naturwissenschaften erhaltet ihr Informationen bei Herrn Wiesemann (MINT-Koordinator) oder euren Lehrkräften der Naturwissenschaften.