Fina­le bei der Sci­ence League in Dortmund

Fina­le bei der Sci­ence League in Dortmund

Ange­nehm ein­kau­fen in einem Super­markt der Zukunft – mit die­ser span­nen­den Idee haben sich Mat­thi­as Berg, Gabri­el Krä­mer und Erwin Recker aus dem 10. Jahr­gang in den ver­gan­ge­nen Mona­ten inten­siv beschäf­tigt. Ihr Ziel: einen Super­markt zu ent­wickeln, der nicht nur auf Nach­hal­tig­keit und regio­na­le Pro­duk­te setzt, son­dern das Ein­kau­fen selbst zu einer ange­neh­men, moder­nen und res­sour­cen­scho­nen­den Erfah­rung macht.

Mit viel Krea­ti­vi­tät, tech­ni­schem Geschick und gro­ßem Durch­hal­te­ver­mö­gen ent­stand ein beein­drucken­des, rund einen Qua­drat­me­ter gro­ßes Modell. Zum Ein­satz kamen zahl­rei­che Mikro­con­trol­ler, viel Elek­tro­nik, eige­ne sowie schu­li­sche 3D-Drucker und sogar eini­ge Ele­men­te aus der Legokiste.

Zu den ent­wickel­ten Ideen gehö­ren unter ande­rem ein selbst­fah­ren­der Ein­kaufs­wa­gen, Ver­ti­cal Far­ming direkt im Markt zur loka­len Pro­duk­ti­on von Lebens­mit­teln, Koch­kur­se, beson­de­re Last-Minu­te-Ange­bo­te für Pro­duk­te kurz vor Ablauf des Min­dest­halt­bar­keits­da­tums sowie durch­dach­te Lie­fer- und Abhol­kon­zep­te. All die­se Teil­ideen wur­den nicht nur theo­re­tisch geplant, son­dern im Modell anschau­lich umgesetzt.

Dafür inve­stier­ten die drei Schü­ler eine kaum zu bezif­fern­de Zahl an Arbeits­stun­den – neben dem Unter­richt, in Pau­sen und zu Hau­se. Betreut wur­de das Team von den Leh­rern Hen­ning Wie­se­mann und Peter Gabri­el.

Belohnt wur­de der gro­ße Ein­satz mit dem Ein­zug ins Fina­le der Sci­ence League in Dort­mund, einem vom zdi initi­ier­ten Wett­be­werb. Auch wenn es am Ende nicht für einen Platz unter den ersten drei Teams reich­te, ist die Lei­stung beson­ders bemer­kens­wert: Die drei Schü­ler tra­ten teil­wei­se gegen deut­lich grö­ße­re Grup­pen und gan­ze WPII-Kur­se an, die sich eben­falls mit dem Super­markt­kon­zept beschäf­tigt hatten.

Ein beson­de­rer Dank gilt auch den Eltern, die das Team wäh­rend der Wett­be­werbs­pha­se mora­lisch unter­stützt haben. Eine tech­ni­sche Unter­stüt­zung fand bewusst nicht statt – umso wich­ti­ger war die Ermu­ti­gung im Hin­ter­grund. Außer­dem hal­fen die Eltern dabei, das gro­ße Modell sicher nach Dort­mund und wie­der zurück zu transportieren.

Wir sind sehr stolz auf Mat­thi­as, Gabri­el und Erwin. Sie haben ihr Super­markt­mo­dell „from scratch“, also von Grund auf, selbst ent­wickelt und gebaut. Das beein­drucken­de Ergeb­nis wird dem­nächst auch in der Schu­le ausgestellt.

Das Wett­be­werbs­team der Sci­ence League: Mat­thi­as Berg (r.), Gabri­el Krä­mer (m.) und Erwin Recker (l.) aus dem 10. Jahr­gang mit ihren (fast nicht) betreu­en­den Leh­rern Hen­ning Wie­se­mann  (g.r.) und Peter Gabri­el (g.l.) beim Fina­le in Dortmund.

Kän­gu­ru-Wett­be­werb

Kän­gu­ru-Wett­be­werb

Ein Fest der Logik und des Kno­belns: Über 200 Teil­neh­men­de beim Kän­gu­ru-Wett­be­werb der Mathematik

Mathe­ma­tik ist trocken und besteht nur aus lan­gen Rechen­we­gen? Von wegen! Dass Mathe pure Begei­ste­rung und span­nen­des Rät­sel­ra­ten bedeu­ten kann, bewie­sen am 19. März über 200 Schü­le­rin­nen und Schü­ler unse­rer Schu­le. Sie nah­men am dies­jäh­ri­gen inter­na­tio­na­len Kän­gu­ru-Wett­be­werb der Mathe­ma­tik teil und stell­ten sich den kniff­li­gen Mul­ti­ple-Choice-Auf­ga­ben, die welt­weit zur sel­ben Zeit Mil­lio­nen von Kin­dern und Jugend­li­chen herausfordern.

Beim Kän­gu­ru-Wett­be­werb geht es weni­ger um das blo­ße Abfra­gen von For­meln, son­dern viel­mehr um logi­sches Den­ken, Struk­tu­rie­ren, Schät­zen und den krea­ti­ven Umgang mit mathe­ma­ti­schen Pro­ble­men. In 75 Minu­ten galt es, mög­lichst vie­le der logi­schen Nüs­se zu knacken. Unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler zeig­ten dabei enor­men Ehr­geiz und vor allem jede Men­ge Spaß am gemein­sa­men Knobeln.

Fei­er­li­che Preis­ver­lei­hung in der Cafeteria

Das lan­ge War­ten auf die Aus­wer­tung aus Ber­lin hat­te am ver­gan­ge­nen Frei­tag end­lich ein Ende. Unter gro­ßem Applaus der Mit­schü­le­rin­nen und Mit­schü­ler wur­den die Haupt­prei­se des Wett­be­werbs ver­lie­hen. Ins­ge­samt 9 Schü­le­rin­nen und Schü­ler unse­rer Schu­le erreich­ten Punkt­zah­len, die sie im bun­des­wei­ten Ver­gleich auf die vor­der­sten Plät­ze kata­pul­tier­ten. Sie wur­den mit tol­len Sach­prei­sen wie Stra­te­gie­spie­len, anspruchs­vol­len Rät­sel­bü­chern und Expe­ri­men­tier­kä­sten belohnt. Auch der Son­der­preis für den wei­te­sten „Kän­gu­ru-Sprung“ – also die größ­te Anzahl von feh­ler­frei­en Auf­ga­ben in Fol­ge – wur­de unter gro­ßem Jubel überreicht.

In den kom­men­den Tagen wer­den alle Teil­neh­men­den für ihr Enga­ge­ment gewür­digt und erhal­ten über ihre Mathe­ma­tik-Lehr­kraft neben einer Urkun­de auch das tra­di­tio­nel­le „Kän­gu­ru-Spiel“ als Erinnerung.

Wir gra­tu­lie­ren allen Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern ganz herz­lich zu ihren tol­len Lei­stun­gen! Ein gro­ßes Dan­ke­schön gilt auch der Fach­schaft Mathe­ma­tik für die rei­bungs­lo­se Orga­ni­sa­ti­on die­ses wun­der­ba­ren Wett­be­werbs­ta­ges. Wir freu­en uns schon jetzt auf das näch­ste Jahr, wenn es wie­der heißt: Auf die Plät­ze, fer­tig, knobeln!

Sci­ence-League-Wett­be­werb: Team erreicht das Finale

Sci­ence-League-Wett­be­werb: Team erreicht das Finale

Gro­ßer Erfolg für unse­re Schu­le: Mat­thi­as Berg, Gabri­el Krä­mer und Erwin Recker aus der Jahr­gangs­stu­fe 10 haben mit ihrem Team das Fina­le des zdi-Wett­be­werbs „Sci­ence League“ erreicht.

In den ver­gan­ge­nen Mona­ten ent­wickel­ten die Schü­ler gemein­sam mit Teams aus ganz Nord­rhein-West­fa­len Ideen für den Lebens­mit­tel­markt der Zukunft. Dabei ent­stan­den inno­va­ti­ve Kon­zep­te rund um Nach­hal­tig­keit, Digi­ta­li­sie­rung und moder­nes Ein­kau­fen. Ihr Pro­jekt setz­ten sie schließ­lich prak­tisch um: Mit­hil­fe von 3D-Druck, Elek­tro­nik und viel tech­ni­schem Know-how bau­ten sie ein beein­drucken­des Modell eines Zukunfts-Supermarkts.

Die „Sci­ence League“ ist ein Wett­be­werb der NRW-Initia­ti­ve zdi – Zukunft durch Inno­va­ti­on. Neben krea­ti­ven Ideen sind hier auch Team­ar­beit, media­le Prä­sen­ta­ti­on und prak­ti­sche Umset­zung gefragt.

Am Sams­tag, den 20. Juni 2026, prä­sen­tie­ren die drei Schü­ler ihr Pro­jekt beim gro­ßen Fina­le in Dort­mund vor einer Fachjury.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Wett­be­werb gibt es unter:
https://mint-community.de/scienceleague/







Täg­lich fah­ren wir mit Schul­bus, Rad oder Rol­ler kurz vor der Schu­le dran vor­bei: Komatsu

Täg­lich fah­ren wir mit Schul­bus, Rad oder Rol­ler kurz vor der Schu­le dran vor­bei: Komatsu

Was machen die da eigent­lich? Genau das woll­ten wir kurz vor den Oster­fe­ri­en mit dem EF-Che­mie-Grund­kurs (ergänzt durch eini­ge Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Jahr­gangs­stu­fe 10!) herausfinden!

Erstes Ergeb­nis: dort wer­den Bag­ger gebaut, genau­er gesagt: nicht irgend­wel­che Bag­ger, son­dern die größ­ten Bag­ger der Welt. Auf dem Bild ste­hen eini­ge von uns zum Bei­spiel gera­de in der Bag­ger­schau­fel des zweit­klein­sten dort gefer­tig­ten Baggers!

Zwei­tes Ergeb­nis: selbst der klein­ste dort gefer­tig­te Bag­ger ist zu groß, als dass es irgend­wo in Deutsch­land dafür einen Ein­satz­ort gäbe. Komatsu ist also ein Unter­neh­men, wel­ches 100% exportiert!

Drit­tes Ergeb­nis: der größ­te dort gefer­tig­te Bag­ger wiegt 900 Ton­nen, das ist soviel wie eine rie­si­ge Ele­fan­ten­her­de mit 400 Ele­fan­ten wiegt oder aber 600 Autos…

Wofür benö­tigt man die­se Rie­sen­din­ger eigent­lich? In der Ein­füh­rung erklär­te Herr Bistram (Per­so­nal­ab­tei­lung Komatsu), dass die Gerä­te welt­weit in den gro­ßen Minen für Kup­fer, Eisen, Gold, Dia­man­ten, sel­te­ne Erden, Koh­le, etc. ein­ge­setzt wer­den. Haupt­kun­den sind Län­der wie Austra­li­en, Bra­si­li­en, Chi­le. Die größ­te Kup­fer­mi­ne der Welt in Chi­le ist bei­spiels­wei­se 2x2km groß und inzwi­schen über 1000m tief und wur­de durch die­se Bag­ger „aus­ge­bud­delt“. Den größ­ten Teil von Hoch­dahl könn­te man in die­ser offe­nen Mine locker für immer ver­schwin­den lassen…

Und wie kom­men die Gerä­te dort­hin, wenn sie doch in Deutsch­land nir­gend­wo fah­ren kön­nen? Sie wer­den in Ein­zel­tei­len auf 40 Tief­la­der ver­packt, zum Rhein gebracht und dann zum Ziel­ort ver­schifft. Und selbst auf die­sen Tief­la­dern sind ein­zel­ne Tei­le noch so groß, dass nor­ma­le Stra­ßen bis zum Rhein nicht aus­rei­chen. Des­we­gen sehen wir aus unse­ren Schul­bus­sen immer kurz vor Ankunft an der Schu­le die­se unna­tür­lich tie­fe Eisen­bahn­un­ter­füh­rung! Hät­ten wir also auch das mal geklärt…

Nach der Ein­füh­rung, zu der Herr Bistram auch eini­ge Azu­bis ein­ge­la­den hat­te, die von sich und ihrer Arbeit bei Komatsu berich­te­ten, durf­ten wir in 4 Klein­grup­pen das gesam­te Werk besich­ti­gen und beka­men so haut­nah mit, was es heißt, Bau­tei­le für die­se Kolos­se herzustellen.

Zum Abschluss erfuh­ren wir noch, dass Komatsu neben der klas­si­schen Aus­bil­dung in ver­schie­den­sten Berei­chen eben­falls dual aus­bil­det, so dass wir auch noch die Vor- und Nach­tei­le dua­les Stu­di­um / nor­ma­les Stu­di­um dis­ku­tier­ten und Herr Bistram sogar anbot, jeder­zeit per­sön­li­che Gesprä­che zum The­ma Berufs­aus­bil­dung durch­zu­füh­ren (Kon­takt­auf­nah­me über Car­sten Wiemann)!

Es war toll, hin­ter die Kulis­sen eines die­ser „Hid­den Cham­pi­ons“ schau­en zu kön­nen und zu erfah­ren, dass die­ses Unter­neh­men seit Jahr­zehn­ten durch den welt­weit wach­sen­den Bedarf an Roh­stof­fen ste­tig wächst und mit The­men wie Rezes­si­on, Per­so­nal­ab­bau etc. wenig zu tun hat.

Zum Abschluss noch ein paar wei­te­re fun-facts…

  • Was ist die Höchst­ge­schwin­dig­keit so eines Bag­gers, wenn er am Ziel­ort zusam­men­ge­baut wur­de?
    Ant­wort: sagen­haf­te 3-4 km/h… Dafür vibriert aber der Boden, wenn er sich bewegt…
  • Wie vie­le der in den letz­ten 50 Jah­ren gebau­ten Bag­ger sind noch im har­ten Minen-Ein­satz?
    Ant­wort: über 75% der Gerä­te sind noch im vol­len Ein­satz – das ist Qua­li­tät, oder? (ver­gleicht das mal mit der Halt­bar­keit eines Autos!)
  • Die Bag­ger­schau­feln haben ja unten eini­ge „Zäh­ne“, mit denen sie das Gestein lockern. Fra­ge 1: wie schwer ist so ein „Zahn“? Und Fra­ge 2: wie lan­ge hält er im har­ten Gestein einer Dia­mant-Mine? 
    Ant­wort: sie bestehen aus einer Ton­ne Stahl und müs­sen ca. alle 24h aus­ge­wech­selt wer­den (was ein pri­ma Ersatzteil-Geschäft!).

Herz­li­chen Dank an Car­sten Wie­mann für die­sen span­nen­den Einblick!

Fächer­über­grei­fen­des Pro­jekt: „Ali­ens!“

Fächer­über­grei­fen­des Pro­jekt: „Ali­ens!“

Zusam­men mit der 8d star­te­ten im März die Che­mie-Leh­rer Peter Noack, Bio­lo­gie-Leh­rer Peter Gabri­el und Phy­sik-Leh­rer Car­sten Wie­mann zusam­men mit Mat­thi­as Kolb vom snh im Rah­men unse­rer Koope­ra­ti­on ein fächer­über­grei­fen­des Pro­jekt: Wir woll­ten alles über den aktu­el­len Stand der Wis­sen­schaft zum The­ma „Ali­ens / Außer­ir­di­sche“ herausbekommen.

In der Vor­be­rei­tung ging es in Bio um Fra­gen wie „was braucht es zum Leben?“ und „wel­che Mini­mal­be­din­gun­gen müss­te ein Pla­net für eine irgend­wie gear­te­te Form von Leben erfül­len?“. In Che­mie waren die Bau­stei­ne des Lebens im Fokus und in Phy­sik ins­be­son­de­re um Ent­fer­nun­gen im Welt­all und die Kon­se­quen­zen daraus.

Auf­grund der Streik­ta­ge muss­te ein Groß­teil der Vor­be­rei­tung „in Distanz“ statt­fin­den und war dadurch theo­re­ti­scher als geplant. Aber die Ver­an­stal­tung im Pla­ne­ta­ri­um glich das alles wie­der aus: im Film mit den aktu­ell­sten For­schungs­er­geb­nis­sen und Gedan­ken zum The­ma sowie der anschlie­ßen­den Dis­kus­si­on wur­den alle Fra­gen beantwortet!

Im Feed­back-Bogen hoben die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ins­be­son­de­re fol­gen­de Aspek­te und Lear­nings sehr posi­tiv hervor:

  • das fächer­über­grei­fen­de Konzept
  • die Ein­be­zie­hung des Pla­ne­ta­ri­ums als Lernort
  • fach­lich: die aktu­el­len Gedan­ken, unse­ren nächst­ge­le­ge­nen Stern „Pro­xi­ma Cen­tau­ri“ mit Hoch­ge­schwin­dig­keits-Mini-Raum­son­den (20% Licht­ge­schwin­dig­keit!) zu erforschen 
  • fach­lich: die Erkennt­nis, dass es allein in unse­rer Gala­xie mit hoher Wahr­schein­lich­keit eini­ge Mil­li­ar­den Pla­ne­ten in der soge­nann­ten habi­ta­blen Zone gibt. Ande­res Leben ist defi­ni­tiv nicht unwahr­schein­lich, wenn auch extrem wahr­schein­lich uner­reich­bar für die Menschheit!
Nicht ganz ernst gemein­tes Symbolbild …

Es gab natür­lich auch noch eine Nach­be­rei­tungs­auf­ga­be für die Ler­nen­den: Die bekann­te­sten Welt­raum-Mis­sio­nen, wel­che auch das Ziel „Ali­ens“ hat­ten, sind die NASA-Mis­sio­nen Voya­ger 1 & 2. Die Raum­son­den wur­den in den 70er-Jah­ren gestar­tet und sind mitt­ler­wei­le im inter­stel­la­ren Raum unter­wegs (bei­des sind die am wei­te­sten von der Erde befind­li­chen mensch­ge­mach­ten Gegen­stän­de!). Falls die Raum­son­den irgend­wann in zehn­tau­sen­den von Jah­ren von Außer­ir­di­schen ent­deckt wer­den, ist an ihnen ist eine gol­de­ne Plat­te mit einem Gruß und codier­ten Infor­ma­tio­nen über uns Men­schen instal­liert. Die­se Infor­ma­ti­on ist auf der NASA-home­page frei down­load­bar. Wir sind gespannt, wer aus der 8d die­se Infor­ma­tio­nen deco­die­ren kann!

Text: Car­sten Wiemann

Maker-Work­shop der 9a bei der Matrix GmbH – Ler­nen trotz Busstreik

Maker-Work­shop der 9a bei der Matrix GmbH – Ler­nen trotz Busstreik

Trotz Bus­streiks mach­ten sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se 9a am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag auf den Weg ins Haus Morp, um dort einen span­nen­den Work­shop­tag bei der Matrix GmbH zu ver­brin­gen. Orga­ni­siert wur­de der Tag im Rah­men der Koope­ra­ti­on zwi­schen der Matrix GmbH und dem Gym­na­si­um Hoch­dahl von Phy­sik­leh­rer Hen­ning Wiesemann.

Vor Ort wur­den die Jugend­li­chen von Nils Reu­ter und sei­nem enga­gier­ten Team betreut, das die Klas­se durch ver­schie­de­ne Teil­work­shops führ­te. In jeweils 45-minü­ti­gen Ein­hei­ten konn­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler unter ande­rem Laser­cut­ten, 3D-Drucken, nähen, mit dem Schnei­de­plot­ter arbei­ten und erste Erfah­run­gen in der Mikro­kon­trol­ler­pro­gram­mie­rung sammeln.

Zu Beginn war die Moti­va­ti­on der Klas­se noch ver­hal­ten – schließ­lich hat­ten vie­le ande­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler an die­sem Tag frei. Doch schon nach kur­zer Zeit wich die Skep­sis spür­ba­rer Begei­ste­rung. In kur­zen Inter­views am Ende des Tages berich­te­ten vie­le, dass der Work­shop deut­lich mehr Spaß gemacht habe als erwartet.

Zwi­schen­durch schau­te auch Infor­ma­tik­leh­rer Peter Gabri­el vor­bei und sorg­te mit eini­gen – zuge­ge­ben eher unge­sun­den – Snacks für neue Energie.

Am Ende waren sich die mei­sten einig: Der Tag bei der Matrix GmbH war eine will­kom­me­ne Abwechs­lung vom Schul­all­tag und bot span­nen­de Ein­blicke in moder­ne Maker-Technologien.

Erste „Astro­night“ der 8a – ein himm­li­sches Erleb­nis unter per­fek­ten Bedingungen

Erste „Astro­night“ der 8a – ein himm­li­sches Erleb­nis unter per­fek­ten Bedingungen

Am ver­gan­ge­nen Mitt­woch fand die erste Astro­night im Rah­men der Koope­ra­ti­on zwi­schen der Stern­war­te Nean­d­er­hö­he Hoch­dahl (snh) und dem Gym­na­si­um Hoch­dahl statt. Obwohl die Zusam­men­ar­beit bereits seit eini­ger Zeit besteht, war es die erste Ver­an­stal­tung die­ser Art – und sie wur­de direkt ein vol­ler Erfolg.

15 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se 8a mach­ten sich am Abend auf den Weg zur Stern­war­te, um mit pro­fes­sio­nel­len Instru­men­ten den Nacht­him­mel zu erkun­den. Die Bedin­gun­gen waren her­vor­ra­gend: kla­rer Him­mel, sta­bi­le Sicht und damit per­fek­te Vor­aus­set­zun­gen für ein­drucks­vol­le Beobachtungen.

Zu sehen gab es eine gan­ze Rei­he fas­zi­nie­ren­der Him­mels­ob­jek­te: Venus, Jupi­ter mit sei­nen Mon­den, ver­schie­de­ne Stern­hau­fen, den Ori­on­ne­bel sowie vie­le wei­te­re beein­drucken­de Erschei­nun­gen des Nacht­him­mels. Die Begei­ste­rung der Jugend­li­chen war groß – für vie­le war es der erste Blick durch ein gro­ßes Teleskop.

Die Astro­night bot eine beson­de­re Gele­gen­heit, Natur­wis­sen­schaft haut­nah zu erle­ben, und wird den Teil­neh­men­den sicher noch lan­ge in Erin­ne­rung bleiben.

Wis­sen­schaft zum Anfas­sen: Prak­ti­sche DNA-Ana­ly­se im NEAnderLab

Wis­sen­schaft zum Anfas­sen: Prak­ti­sche DNA-Ana­ly­se im NEAnderLab

Am 11.02.2026 war der Bio-Lei­stungs­kurs der Q1 im NEAn­der­Lab in Hil­den, um moder­ne Labor­ar­beit – nach der vie­len Theo­rie im Unter­richt – nun auch live zu erleben.

Unse­re Mis­si­on war es, her­aus­zu­fin­den, ob eine unbe­kann­te DNA-Pro­be ent­we­der vom Homo sapi­ens oder vom Homo nean­der­tha­len­sis stamm­te. Dafür beka­men wir Ver­gleichs-DNA bei­der Arten und lern­ten, wie man die Metho­den der Poly­me­ra­se­ket­ten­re­ak­ti­on (PCR) und der Gel­elek­tro­pho­re­se durch­führt – also genau den Tech­ni­ken, die auch in ech­ten For­schungs­la­bo­ren genutzt wer­den. Das beste war, dass wir völ­lig selbst­stän­dig im Labor arbei­ten durf­ten. Und tat­säch­lich funk­tio­nier­ten unse­re Ana­ly­sen: Am Ende konn­ten wir ein­deu­tig klä­ren, zu wel­cher Art die unbe­kann­te DNA gehörte.

Fazit: Ein span­nen­der Tag mit ech­tem Labor-Fee­ling, viel Team­ar­beit und jeder Men­ge Aha-Momen­ten – so macht Bio rich­tig Spaß.

Unter­zeich­nung des Koope­ra­ti­ons­ver­tra­ges mit der Stern­war­te Nean­d­er­hö­he Hoch­dahl e.V.

Unter­zeich­nung des Koope­ra­ti­ons­ver­tra­ges mit der Stern­war­te Nean­d­er­hö­he Hoch­dahl e.V.

Im Rah­men des Tages der offe­nen Tür am 24.01.2026 wur­de der Koope­ra­ti­ons­ver­trag mit der Stern­war­te Nean­d­er­hö­he Hoch­dahl e.V. und dem Gym­na­si­um Hoch­dahl vor Publi­kum unterzeichnet!

Nach zahl­rei­chen gemein­sa­men Aktio­nen in den letz­ten Jah­ren bekom­men wir nun vie­le wei­te­re Mög­lich­kei­ten, von der Nähe bei­der Ein­rich­tun­gen zu profitieren:

  • Gra­tis-Schnup­per­mit­glied­schaft für die 6. Jahrgänge
  • Umset­zung jahr­gangs­spe­zi­fi­scher ver­ab­schie­de­ter Kon­zep­te (z.B. Welt­all-Unter­richts­rei­he mit Pla­ne­ta­ri­ums­be­such für die 6er, Astro-Night für die 8er)
  • Gemein­sa­me Pro­jek­te bei unse­ren Projekttagen
  • Unter­stüt­zung bei Pro­jekt­ar­bei­ten in der SekII
  • Unter­stüt­zung bei Jugend forscht Pro­jek­ten u.ä.
  • Frei­kar­ten für Abend-Ver­an­stal­tun­gen im Planetarium

Toll, das wir die Mög­lich­keit haben, den natur­wis­sen­schaft­li­chen Unter­richt so noch greif­ba­rer und inter­es­san­ter zu machen und inter­es­sier­te Schü­ler spe­zi­ell zu fördern!

Bei Fra­gen bit­te ger­ne mel­den bei unse­ren Lehr­kräf­ten Hen­ning Wie­se­mann und Car­sten Wiemann!

Gym­na­si­um Hoch­dahl star­tet eige­nes Pod­cast-Stu­dio dank Spen­de der Bür­ger­stif­tung Erkrath

Gym­na­si­um Hoch­dahl star­tet eige­nes Pod­cast-Stu­dio dank Spen­de der Bür­ger­stif­tung Erkrath

Das Gym­na­si­um Hoch­dahl bedankt sich ganz herz­lich bei der Bür­ger­stif­tung Erkrath für eine groß­zü­gi­ge Spen­de, die den Aus­bau der tech­ni­schen Aus­stat­tung der Schu­le ermöglicht. 

Mit einem Teil der Mit­tel konn­te das erste Equip­ment für ein pro­fes­sio­nel­les Pod­cast-Stu­dio ange­schafft wer­den – ein wich­ti­ger Schritt für das neue DMP-Stu­dio (Digi­ta­le Medienproduktion).

Das Stu­dio umfasst hoch­wer­ti­ge Mikro­fo­ne, Kopf­hö­rer und ein digi­ta­les Misch­pult, das den Schü­le­rin­nen und Schü­lern erlaubt, eige­ne Audio­for­ma­te zu pro­du­zie­ren. Ob Inter­views, Repor­ta­gen oder Pro­jekt­prä­sen­ta­tio­nen: Die Jugend­li­chen ler­nen nicht nur die Tech­nik ken­nen, son­dern auch, wie man Inhal­te krea­tiv und medi­en­ge­recht aufbereitet.

„Das Pod­cast-Stu­dio eröff­net uns neue Mög­lich­kei­ten im Unter­richt und in Pro­jek­ten“, betont Hen­ning Wie­se­mann, Koor­di­na­tor für die MINT-Fächer am Gym­na­si­um Hoch­dahl. „Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen gemein­sam ihre Ideen pro­fes­sio­nell umset­zen, Medi­en­kom­pe­tenz erwer­ben und krea­tiv arbei­ten – Fähig­kei­ten, die in der digi­ta­len Welt von mor­gen unver­zicht­bar sind.“

Die Spen­de, die durch Ste­fan Adol­phy und Dia­na Kamp­schul­te aus dem Vor­stand der Bür­ger­stif­tung über­reicht wur­de, ist ein star­kes Signal für die För­de­rung moder­ner Bil­dung in Erkrath. Wei­te­re Anschaf­fun­gen für das MINT-Schü­ler­la­bor und das DMP-Stu­dio sind bereits geplant, um den Stand­ort zukunfts­ori­en­tiert auszubauen.

Die Bür­ger­stif­tung Erkrath freut sich immer über Spen­den, damit wei­te­re span­nen­de Pro­jek­te in Erkrath unter­stützt wer­den können.