Pro­jekt „Klang mei­nes Kör­pers“ am Gym­na­si­um Hochdahl

Pro­jekt „Klang mei­nes Kör­pers“ am Gym­na­si­um Hochdahl

In der Zeit vom 16. bis 27. März 2026 war die inter­ak­ti­ve Aus­stel­lung „Klang mei­nes Kör­pers“ am Gym­na­si­um Hoch­dahl zu Gast. Alle 8. und 9. Klas­sen nutz­ten das Ange­bot, das Hin­ter­grün­de und Erschei­nungs­for­men von Ess­stö­run­gen beleuch­tet und ver­deut­licht, dass ess­ge­stör­tes Ver­hal­ten im Jugend­al­ter häu­fig Aus­druck eines emo­tio­na­len Ungleich­ge­wichts ist. Zugleich zeigt die Aus­stel­lung Wege zur Vor­beu­gung sowie kon­kre­te Hil­fe- und Bera­tungs­an­ge­bo­te. Ent­wickelt wur­de „Klang mei­nes Kör­pers“ von der Dipl.-Musiktherapeutin Ste­pha­nie Lahusen in Zusam­men­ar­beit mit betrof­fe­nen Jugend­li­chen; das Pro­jekt ist mit dem Baye­ri­schen Gesund­heits- und Prä­ven­ti­ons­preis aus­ge­zeich­net. Pro­jekt­trä­ger ist die Werk­statt Lebens­hun­ger e.V.

Wir dan­ken allen Betei­lig­ten für die Vor­be­rei­tung und den respekt­vol­len Aus­tausch wäh­rend der Aus­stel­lungs­ta­ge. So lei­sten wir gemein­sam einen Bei­trag zur Stär­kung der see­li­schen Gesund­heit unse­rer Schü­le­rin­nen und Schüler.

Täg­lich fah­ren wir mit Schul­bus, Rad oder Rol­ler kurz vor der Schu­le dran vor­bei: Komatsu

Täg­lich fah­ren wir mit Schul­bus, Rad oder Rol­ler kurz vor der Schu­le dran vor­bei: Komatsu

Was machen die da eigent­lich? Genau das woll­ten wir kurz vor den Oster­fe­ri­en mit dem EF-Che­mie-Grund­kurs (ergänzt durch eini­ge Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Jahr­gangs­stu­fe 10!) herausfinden!

Erstes Ergeb­nis: dort wer­den Bag­ger gebaut, genau­er gesagt: nicht irgend­wel­che Bag­ger, son­dern die größ­ten Bag­ger der Welt. Auf dem Bild ste­hen eini­ge von uns zum Bei­spiel gera­de in der Bag­ger­schau­fel des zweit­klein­sten dort gefer­tig­ten Baggers!

Zwei­tes Ergeb­nis: selbst der klein­ste dort gefer­tig­te Bag­ger ist zu groß, als dass es irgend­wo in Deutsch­land dafür einen Ein­satz­ort gäbe. Komatsu ist also ein Unter­neh­men, wel­ches 100% exportiert!

Drit­tes Ergeb­nis: der größ­te dort gefer­tig­te Bag­ger wiegt 900 Ton­nen, das ist soviel wie eine rie­si­ge Ele­fan­ten­her­de mit 400 Ele­fan­ten wiegt oder aber 600 Autos…

Wofür benö­tigt man die­se Rie­sen­din­ger eigent­lich? In der Ein­füh­rung erklär­te Herr Bistram (Per­so­nal­ab­tei­lung Komatsu), dass die Gerä­te welt­weit in den gro­ßen Minen für Kup­fer, Eisen, Gold, Dia­man­ten, sel­te­ne Erden, Koh­le, etc. ein­ge­setzt wer­den. Haupt­kun­den sind Län­der wie Austra­li­en, Bra­si­li­en, Chi­le. Die größ­te Kup­fer­mi­ne der Welt in Chi­le ist bei­spiels­wei­se 2x2km groß und inzwi­schen über 1000m tief und wur­de durch die­se Bag­ger „aus­ge­bud­delt“. Den größ­ten Teil von Hoch­dahl könn­te man in die­ser offe­nen Mine locker für immer ver­schwin­den lassen…

Und wie kom­men die Gerä­te dort­hin, wenn sie doch in Deutsch­land nir­gend­wo fah­ren kön­nen? Sie wer­den in Ein­zel­tei­len auf 40 Tief­la­der ver­packt, zum Rhein gebracht und dann zum Ziel­ort ver­schifft. Und selbst auf die­sen Tief­la­dern sind ein­zel­ne Tei­le noch so groß, dass nor­ma­le Stra­ßen bis zum Rhein nicht aus­rei­chen. Des­we­gen sehen wir aus unse­ren Schul­bus­sen immer kurz vor Ankunft an der Schu­le die­se unna­tür­lich tie­fe Eisen­bahn­un­ter­füh­rung! Hät­ten wir also auch das mal geklärt…

Nach der Ein­füh­rung, zu der Herr Bistram auch eini­ge Azu­bis ein­ge­la­den hat­te, die von sich und ihrer Arbeit bei Komatsu berich­te­ten, durf­ten wir in 4 Klein­grup­pen das gesam­te Werk besich­ti­gen und beka­men so haut­nah mit, was es heißt, Bau­tei­le für die­se Kolos­se herzustellen.

Zum Abschluss erfuh­ren wir noch, dass Komatsu neben der klas­si­schen Aus­bil­dung in ver­schie­den­sten Berei­chen eben­falls dual aus­bil­det, so dass wir auch noch die Vor- und Nach­tei­le dua­les Stu­di­um / nor­ma­les Stu­di­um dis­ku­tier­ten und Herr Bistram sogar anbot, jeder­zeit per­sön­li­che Gesprä­che zum The­ma Berufs­aus­bil­dung durch­zu­füh­ren (Kon­takt­auf­nah­me über Car­sten Wiemann)!

Es war toll, hin­ter die Kulis­sen eines die­ser „Hid­den Cham­pi­ons“ schau­en zu kön­nen und zu erfah­ren, dass die­ses Unter­neh­men seit Jahr­zehn­ten durch den welt­weit wach­sen­den Bedarf an Roh­stof­fen ste­tig wächst und mit The­men wie Rezes­si­on, Per­so­nal­ab­bau etc. wenig zu tun hat.

Zum Abschluss noch ein paar wei­te­re fun-facts…

  • Was ist die Höchst­ge­schwin­dig­keit so eines Bag­gers, wenn er am Ziel­ort zusam­men­ge­baut wur­de?
    Ant­wort: sagen­haf­te 3-4 km/h… Dafür vibriert aber der Boden, wenn er sich bewegt…
  • Wie vie­le der in den letz­ten 50 Jah­ren gebau­ten Bag­ger sind noch im har­ten Minen-Ein­satz?
    Ant­wort: über 75% der Gerä­te sind noch im vol­len Ein­satz – das ist Qua­li­tät, oder? (ver­gleicht das mal mit der Halt­bar­keit eines Autos!)
  • Die Bag­ger­schau­feln haben ja unten eini­ge „Zäh­ne“, mit denen sie das Gestein lockern. Fra­ge 1: wie schwer ist so ein „Zahn“? Und Fra­ge 2: wie lan­ge hält er im har­ten Gestein einer Dia­mant-Mine? 
    Ant­wort: sie bestehen aus einer Ton­ne Stahl und müs­sen ca. alle 24h aus­ge­wech­selt wer­den (was ein pri­ma Ersatzteil-Geschäft!).

Herz­li­chen Dank an Car­sten Wie­mann für die­sen span­nen­den Einblick!

Fächer­über­grei­fen­des Pro­jekt: „Ali­ens!“

Fächer­über­grei­fen­des Pro­jekt: „Ali­ens!“

Zusam­men mit der 8d star­te­ten im März die Che­mie-Leh­rer Peter Noack, Bio­lo­gie-Leh­rer Peter Gabri­el und Phy­sik-Leh­rer Car­sten Wie­mann zusam­men mit Mat­thi­as Kolb vom snh im Rah­men unse­rer Koope­ra­ti­on ein fächer­über­grei­fen­des Pro­jekt: Wir woll­ten alles über den aktu­el­len Stand der Wis­sen­schaft zum The­ma „Ali­ens / Außer­ir­di­sche“ herausbekommen.

In der Vor­be­rei­tung ging es in Bio um Fra­gen wie „was braucht es zum Leben?“ und „wel­che Mini­mal­be­din­gun­gen müss­te ein Pla­net für eine irgend­wie gear­te­te Form von Leben erfül­len?“. In Che­mie waren die Bau­stei­ne des Lebens im Fokus und in Phy­sik ins­be­son­de­re um Ent­fer­nun­gen im Welt­all und die Kon­se­quen­zen daraus.

Auf­grund der Streik­ta­ge muss­te ein Groß­teil der Vor­be­rei­tung „in Distanz“ statt­fin­den und war dadurch theo­re­ti­scher als geplant. Aber die Ver­an­stal­tung im Pla­ne­ta­ri­um glich das alles wie­der aus: im Film mit den aktu­ell­sten For­schungs­er­geb­nis­sen und Gedan­ken zum The­ma sowie der anschlie­ßen­den Dis­kus­si­on wur­den alle Fra­gen beantwortet!

Im Feed­back-Bogen hoben die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ins­be­son­de­re fol­gen­de Aspek­te und Lear­nings sehr posi­tiv hervor:

  • das fächer­über­grei­fen­de Konzept
  • die Ein­be­zie­hung des Pla­ne­ta­ri­ums als Lernort
  • fach­lich: die aktu­el­len Gedan­ken, unse­ren nächst­ge­le­ge­nen Stern „Pro­xi­ma Cen­tau­ri“ mit Hoch­ge­schwin­dig­keits-Mini-Raum­son­den (20% Licht­ge­schwin­dig­keit!) zu erforschen 
  • fach­lich: die Erkennt­nis, dass es allein in unse­rer Gala­xie mit hoher Wahr­schein­lich­keit eini­ge Mil­li­ar­den Pla­ne­ten in der soge­nann­ten habi­ta­blen Zone gibt. Ande­res Leben ist defi­ni­tiv nicht unwahr­schein­lich, wenn auch extrem wahr­schein­lich uner­reich­bar für die Menschheit!
Nicht ganz ernst gemein­tes Symbolbild …

Es gab natür­lich auch noch eine Nach­be­rei­tungs­auf­ga­be für die Ler­nen­den: Die bekann­te­sten Welt­raum-Mis­sio­nen, wel­che auch das Ziel „Ali­ens“ hat­ten, sind die NASA-Mis­sio­nen Voya­ger 1 & 2. Die Raum­son­den wur­den in den 70er-Jah­ren gestar­tet und sind mitt­ler­wei­le im inter­stel­la­ren Raum unter­wegs (bei­des sind die am wei­te­sten von der Erde befind­li­chen mensch­ge­mach­ten Gegen­stän­de!). Falls die Raum­son­den irgend­wann in zehn­tau­sen­den von Jah­ren von Außer­ir­di­schen ent­deckt wer­den, ist an ihnen ist eine gol­de­ne Plat­te mit einem Gruß und codier­ten Infor­ma­tio­nen über uns Men­schen instal­liert. Die­se Infor­ma­ti­on ist auf der NASA-home­page frei down­load­bar. Wir sind gespannt, wer aus der 8d die­se Infor­ma­tio­nen deco­die­ren kann!

Text: Car­sten Wiemann

Lan­des­mei­ster­schaft im Flo­or­ball (U14) der Schu­len 2026

Lan­des­mei­ster­schaft im Flo­or­ball (U14) der Schu­len 2026

In Duis­burg fand in die­sem Jahr die Lan­des­mei­ster­schaft im Flo­or­ball der Schu­len in der Alters­klas­se U14 statt. Mit dabei waren auch zwei enga­gier­te Teams aus Hoch­dahl, die über­wie­gend aus Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Klas­sen 5 und 6 bestan­den. Für vie­le von ihnen war es die erste Teil­nah­me an einem Tur­nier auf Lan­des­ebe­ne – ent­spre­chend groß war die Auf­re­gung, aber auch die Motivation.

Bei­de Mann­schaf­ten zeig­ten von Beginn an gro­ßen Ein­satz, Team­geist und Spiel­freu­de. Team 1 über­zeug­te mit einer star­ken Tur­nier­lei­stung und kämpf­te sich bis ins Halb­fi­na­le vor. Dort traf die Mann­schaft auf das spä­te­re Sie­ger­team vom Theo­dor-Heuss-Gym­na­si­um Essen. In einem span­nen­den und aus­ge­gli­che­nen Spiel muss­te sich das Hoch­dah­ler Team nur knapp mit 1:2 geschla­gen geben. Am Ende konn­te ein her­vor­ra­gen­der 4. Platz erreicht werden.

Auch Team 2 sam­mel­te wert­vol­le Erfah­run­gen, konn­te ins Vier­tel­fi­na­le ein­zie­hen und zeig­te im Tur­nier­ver­lauf immer wie­der gute Ansät­ze. Am Ende beleg­te die Mann­schaft den 8. Platz von ins­ge­samt 12 Teams, was ange­sichts der star­ken Kon­kur­renz eben­falls ein tol­les Ergeb­nis darstellt.

Neben den sport­li­chen Lei­stun­gen stand vor allem der Spaß am Spiel im Vor­der­grund. Die Stim­mung inner­halb bei­der Teams war durch­weg posi­tiv, und die Kin­der unter­stütz­ten sich gegen­sei­tig lautstark.

Maker-Work­shop der 9a bei der Matrix GmbH – Ler­nen trotz Busstreik

Maker-Work­shop der 9a bei der Matrix GmbH – Ler­nen trotz Busstreik

Trotz Bus­streiks mach­ten sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se 9a am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag auf den Weg ins Haus Morp, um dort einen span­nen­den Work­shop­tag bei der Matrix GmbH zu ver­brin­gen. Orga­ni­siert wur­de der Tag im Rah­men der Koope­ra­ti­on zwi­schen der Matrix GmbH und dem Gym­na­si­um Hoch­dahl von Phy­sik­leh­rer Hen­ning Wiesemann.

Vor Ort wur­den die Jugend­li­chen von Nils Reu­ter und sei­nem enga­gier­ten Team betreut, das die Klas­se durch ver­schie­de­ne Teil­work­shops führ­te. In jeweils 45-minü­ti­gen Ein­hei­ten konn­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler unter ande­rem Laser­cut­ten, 3D-Drucken, nähen, mit dem Schnei­de­plot­ter arbei­ten und erste Erfah­run­gen in der Mikro­kon­trol­ler­pro­gram­mie­rung sammeln.

Zu Beginn war die Moti­va­ti­on der Klas­se noch ver­hal­ten – schließ­lich hat­ten vie­le ande­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler an die­sem Tag frei. Doch schon nach kur­zer Zeit wich die Skep­sis spür­ba­rer Begei­ste­rung. In kur­zen Inter­views am Ende des Tages berich­te­ten vie­le, dass der Work­shop deut­lich mehr Spaß gemacht habe als erwartet.

Zwi­schen­durch schau­te auch Infor­ma­tik­leh­rer Peter Gabri­el vor­bei und sorg­te mit eini­gen – zuge­ge­ben eher unge­sun­den – Snacks für neue Energie.

Am Ende waren sich die mei­sten einig: Der Tag bei der Matrix GmbH war eine will­kom­me­ne Abwechs­lung vom Schul­all­tag und bot span­nen­de Ein­blicke in moder­ne Maker-Technologien.

Erste „Astro­night“ der 8a – ein himm­li­sches Erleb­nis unter per­fek­ten Bedingungen

Erste „Astro­night“ der 8a – ein himm­li­sches Erleb­nis unter per­fek­ten Bedingungen

Am ver­gan­ge­nen Mitt­woch fand die erste Astro­night im Rah­men der Koope­ra­ti­on zwi­schen der Stern­war­te Nean­d­er­hö­he Hoch­dahl (snh) und dem Gym­na­si­um Hoch­dahl statt. Obwohl die Zusam­men­ar­beit bereits seit eini­ger Zeit besteht, war es die erste Ver­an­stal­tung die­ser Art – und sie wur­de direkt ein vol­ler Erfolg.

15 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se 8a mach­ten sich am Abend auf den Weg zur Stern­war­te, um mit pro­fes­sio­nel­len Instru­men­ten den Nacht­him­mel zu erkun­den. Die Bedin­gun­gen waren her­vor­ra­gend: kla­rer Him­mel, sta­bi­le Sicht und damit per­fek­te Vor­aus­set­zun­gen für ein­drucks­vol­le Beobachtungen.

Zu sehen gab es eine gan­ze Rei­he fas­zi­nie­ren­der Him­mels­ob­jek­te: Venus, Jupi­ter mit sei­nen Mon­den, ver­schie­de­ne Stern­hau­fen, den Ori­on­ne­bel sowie vie­le wei­te­re beein­drucken­de Erschei­nun­gen des Nacht­him­mels. Die Begei­ste­rung der Jugend­li­chen war groß – für vie­le war es der erste Blick durch ein gro­ßes Teleskop.

Die Astro­night bot eine beson­de­re Gele­gen­heit, Natur­wis­sen­schaft haut­nah zu erle­ben, und wird den Teil­neh­men­den sicher noch lan­ge in Erin­ne­rung bleiben.

Speed-Dating mit der Zukunft: 60 Pro­fis bera­ten unse­re Q1 in der Stadt­hal­le Erkrath

Speed-Dating mit der Zukunft: 60 Pro­fis bera­ten unse­re Q1 in der Stadt­hal­le Erkrath

Was kommt nach dem Abi? Stu­di­um, Aus­bil­dung oder doch erst­mal ein Frei­wil­li­gen­dienst? Die Ant­wort auf die­se Fra­ge ist oft der erste gro­ße Mei­len­stein im Leben. Um unse­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Q1 die nöti­ge Ori­en­tie­rung zu geben, hieß es am 14. März 2026 in der Stadt­hal­le Erkrath wie­der: Vor­hang auf für die Berufsbildgespräche!

Gemein­sam mit den Jugend­li­chen des Gym­na­si­ums am Nean­der­tal infor­mier­ten sich an die­sem Vor­mit­tag rund 150 Q1-Schü­ler. Das Kon­zept: Vier Run­den à 20 Minu­ten inten­si­ves „Speed-Dating“. In klei­nen Grup­pen hat­ten die Jugend­li­chen die Chan­ce, Pro­fis direkt aus der Pra­xis mit Fra­gen zu löchern. Ein­ge­lei­tet wur­de die Ver­an­stal­tung von einem Impuls­vor­trag des Kom­pe­tenz­zen­trums für human­zen­trier­te künst­li­che Intel­li­genz HUMAINE, der die Inte­gra­ti­on von KI in die zukünf­ti­ge Berufs­welt thematisierte. 

Das Beson­de­re an die­sem Vor­mit­tag: Die ins­ge­samt 60 Exper­ten aus der Regi­on – dar­un­ter Ver­tre­ter des Rota­ry Clubs Erkrath, des Wirt­schafts­krei­ses Erkrath, loka­ler Unter­neh­men und Fach­hoch­schu­len sowie enga­gier­te Eltern – berich­te­ten aus ihrem All­tag. Dabei kamen nicht nur die Erfol­ge zur Spra­che, son­dern auch die „Stol­per­stei­ne“ und die oft unge­ra­den Wege, die eine Kar­rie­re erst span­nend machen. Ob Tipps für das Medi­zin­stu­di­um, Ein­blicke in tech­ni­sche Aus­bil­dungs­be­ru­fe oder Infos zum Frei­wil­li­gen­jahr – das brei­te Spek­trum an Fach­wis­sen bot vie­le Perspektiven. 

Wir dan­ken allen Refe­ren­tin­nen und Refe­ren­ten herz­lich für ihr Enga­ge­ment und die Zeit, die sie unse­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern geschenkt haben!

Ein beson­de­rer Dank gilt dem För­der­ver­ein des Gym­na­si­ums Hoch­dahl, der es nach der Brand­ka­ta­stro­phe an unse­rer Schu­le auf unbü­ro­kra­ti­sche Wei­se ermög­lich­te, neu­es Equip­ment für die­se Ver­an­stal­tung zu besorgen. 

Text: Andrea Schlick, Leh­re­rin am Gym­na­si­um Hochdahl

Tol­ler Erfolg beim U18 Schul­cup des nord­rhein-west­fä­li­schen Floorballverbandes

Tol­ler Erfolg beim U18 Schul­cup des nord­rhein-west­fä­li­schen Floorballverbandes

Am ver­gan­ge­nen Mitt­woch (03.03.2026) fand der dies­jäh­ri­ge Schul­cup NRW des nord­rhein-west­fä­li­schen Flo­or­ball­ver­bands in der Wett­kampf­klas­se U18 in Hei­li­gen­haus statt. Das Gym­na­si­um Hoch­dahl nahm mit einem jun­gen Team teil. Obwohl eini­ge Schü­le­rin­nen und Schü­ler noch bei den Alters­klas­sen U14/U16 spie­len könn­ten, ent­schie­den wir uns für den kur­zen Anfahrts­weg nach Heiligenhaus.

Ohne gro­ße Erwar­tun­gen und mit dem Ziel viel Spaß zu haben, begann das Tur­nier für uns mit einem Sieg gegen die gast­ge­ben­de Mann­schaft aus Hei­li­gen­haus. Über­rasch­te und glück­li­che Gesich­ter waren das Resul­tat die­ses Erfol­ges. Es folg­ten drei wei­te­re Sie­ge gegen Schu­len aus Kaarst, Düs­sel­dorf und Neuss. Im Spiel 5 des Tages kas­sier­ten wir lei­der weni­ge Sekun­den vor Schluss den Aus­gleich und konn­ten „nur“ ein Unent­schie­den ver­bu­chen. Mit 13 Punk­ten aus fünf Spie­len stan­den wir uner­war­tet, aber über­glück­lich vor dem letz­ten Spiel auf dem zwei­ten Platz. Im Spiel 6 hat­ten wir dann kei­ne Chan­ce gegen den spä­te­ren Lan­des­mei­ster vom Georg-Büch­ner-Gym­na­si­um aus Kaarst.

Am Ende wur­den wir Vize-Lan­des­mei­ster der Schulen.

Es über­zeug­ten jahr­gangs­stu­fen­über­grei­fend (Klas­se 7-10) fol­gen­de Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit enga­gier­ten und sport­lich sehens­wer­ten Lei­stun­gen: Xinxi, Lea, Juli, Char­lot­te, Ron­ja, Arvid, Fynn, Nick, Luka und Jonas

Mit etwas Glück dür­fen wir am Bun­des­fi­na­le der Schu­len im Flo­or­ball in Ber­lin im Juni teilnehmen.

Wir gra­tu­lie­ren unse­ren Schü­le­rin­nen zu ihrer star­ken Lei­stung und dem Georg-Büch­ner-Gym­na­si­um zum Tur­nier­sieg! Herz­li­chen Dank auch an Mar­ko Ninic vom Flo­or­ball-Ver­band, der mit viel Enga­ge­ment das Tur­nier organisierte.

Wis­sen­schaft zum Anfas­sen: Prak­ti­sche DNA-Ana­ly­se im NEAnderLab

Wis­sen­schaft zum Anfas­sen: Prak­ti­sche DNA-Ana­ly­se im NEAnderLab

Am 11.02.2026 war der Bio-Lei­stungs­kurs der Q1 im NEAn­der­Lab in Hil­den, um moder­ne Labor­ar­beit – nach der vie­len Theo­rie im Unter­richt – nun auch live zu erleben.

Unse­re Mis­si­on war es, her­aus­zu­fin­den, ob eine unbe­kann­te DNA-Pro­be ent­we­der vom Homo sapi­ens oder vom Homo nean­der­tha­len­sis stamm­te. Dafür beka­men wir Ver­gleichs-DNA bei­der Arten und lern­ten, wie man die Metho­den der Poly­me­ra­se­ket­ten­re­ak­ti­on (PCR) und der Gel­elek­tro­pho­re­se durch­führt – also genau den Tech­ni­ken, die auch in ech­ten For­schungs­la­bo­ren genutzt wer­den. Das beste war, dass wir völ­lig selbst­stän­dig im Labor arbei­ten durf­ten. Und tat­säch­lich funk­tio­nier­ten unse­re Ana­ly­sen: Am Ende konn­ten wir ein­deu­tig klä­ren, zu wel­cher Art die unbe­kann­te DNA gehörte.

Fazit: Ein span­nen­der Tag mit ech­tem Labor-Fee­ling, viel Team­ar­beit und jeder Men­ge Aha-Momen­ten – so macht Bio rich­tig Spaß.

Glü­hen­der Stahl und hei­ßes Eisen: Erd­kun­de-Kur­se besu­chen das Hüt­ten­werk Krupp Man­nes­mann in Duisburg

Glü­hen­der Stahl und hei­ßes Eisen: Erd­kun­de-Kur­se besu­chen das Hüt­ten­werk Krupp Man­nes­mann in Duisburg

Was im Unter­richt oft als theo­re­ti­sches Modell des Struk­tur­wan­dels oder der Schwer­indu­strie bespro­chen wird, konn­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Erd­kun­de-Lei­stungs­kur­ses von Herrn Haub­ner und dem Grund­kurs von Herrn Wage­ner am 03.02.2026 nun haut­nah erle­ben. Nach­dem im Vor­feld eine typi­sche Berg­ar­bei­ter­ko­lo­nie des Ruhr­ge­biets besich­tigt wur­de (Sied­lung Rhein­preu­ßen), war das näch­ste Ziel der gemein­sa­men Exkur­si­on das inte­grier­te Hüt­ten­werk Krupp Man­nes­mann (HKM) im Duis­bur­ger Süden.

Schon bei der Ankunft am Tor 2 beein­druck­ten die gewal­ti­gen Dimen­sio­nen des Werks­ge­län­des, das mit einem 42 km lan­gen Stra­ßen­netz und 85 km Schie­nen fast eine eige­ne Stadt bil­det. Aus­ge­stat­tet mit Sicher­heits­klei­dung und Hel­men erhiel­ten die Kur­se tie­fe Ein­blicke in die Stahl­pro­duk­ti­on – vom gewal­ti­gen Hoch­ofen bis zur moder­nen Stranggießanlage.

Im Fokus der Exkur­si­on stand nicht nur die Tech­nik, son­dern auch die geo­gra­phi­sche Rele­vanz, die in gro­ßer Run­de ein­lei­tend mit unse­rem per­sön­li­chen Ansprech­part­ner dis­ku­tiert wur­de. Stand­ort­fak­to­ren, Grü­ner Stahl und die Zukunft des Werks waren hier zen­tra­le Inhalte.

Beein­druckt von der Dimen­si­on des Werks kehr­ten die Schü­ler zurück – mit der Erkennt­nis, wie leben­dig das indu­stri­el­le Herz des Reviers zumin­dest in Duis­burg auch heu­te noch schlägt.“

Ein herz­li­cher Dank gilt unse­rem Gui­de der HKM für die span­nen­de Füh­rung und Herrn Haub­ner für die­sen Einblick.