Es ist selbstverständlich, dass im Zusammenleben vieler Menschen Regeln gelten müssen. Die meisten dieser Regeln (rücksichtsvoller Umgang mit Menschen und Dingen) sind jedem bekannt. Daher stehen in dieser Hausordnung nur die Regeln, die darüber hinaus alle in der Schule tätigen Personen beachten müssen.
1. Schülerinnen und Schüler betreten das Schulgebäude erst fünf Minuten vor Unterrichtsbeginn. Das gilt auch dann, wenn der Unterricht nicht zur ersten Stunde beginnt.
2. Das Rauchen ist für alle in der Schule tätigen Personen und Gäste auf dem gesamten Schulgelände gesetzlich verboten.
3. In den großen Pausen begeben sich alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I auf die Schulhöfe. Findet der Unterricht vor oder nach der Pause nicht im Klassenraum statt, werden die nötigen Materialien mit in die Pause genommen. Regen- und Schneepausen werden durch ein wiederholtes Gongzeichen angezeigt. Die Schülerinnen und Schüler bleiben dann im Gebäude.
4. Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I dürfen während der Schulzeit das Schulgelände nicht verlassen. In den 5-Minuten-Pausen bleiben die Schülerinnen und Schüler im Gebäude. Der Kiosk ist dann geschlossen.
5. In der Mittagspause an langen Tagen (12.35 – 13.35 Uhr) dürfen Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen das Schulgelände nicht verlassen. Ab Klasse 7 können Schülerinnen und Schüler das Schulgelände mit schriftlicher Genehmigung der Eltern verlassen.
Regelung für den Gebrauch elektronischer Medien am Gymnasium Hochdahl
Laut §2 unseres Schulgesetzes sollen Schülerinnen und Schüler (SuS) lernen „mit Medien verantwortungsbewusst und sicher umzugehen.“
1. Mediennutzung für die Sekundarstufe I
Den Schülerinnen und Schülern der Unter- und Mittelstufe ist die Nutzung von Handys und Tablets während der Schulzeit auf dem gesamten Schulgelände nicht erlaubt, es sei denn, die Nutzung wird durch eine Lehrkraft explizit erlaubt.
Sie müssen grundsätzlich stumm gestellt und außer Sicht verstaut sein.
2. Mediennutzung für die Sekundarstufe II
2.1 Nutzung während des Unterrichts
Während des Unterrichts sind Handys und Tablets in den Unterrichtsräumen grundsätzlich ausgeschaltet und außer Sicht verstaut. Die Integration elektronischer Medien in den Unterricht ist in die Verantwortung der jeweiligen Lehrkraft gelegt. Mit ihrer Erlaubnis dürfen Geräte für Unterrichtszwecke genutzt werden. Dabei achtet die Lehrkraft darauf, dass auch Schülerinnen und Schüler, die kein Handy mitführen, ohne Nachteile mitarbeiten können.
2.2 Nutzung außerhalb des Unterrichts
In den großen Pausen, in der Mittagspause sowie in Freistunden ist die Nutzung elektronischer Medien – außer in der Mensa – erlaubt. Dabei ist zu beachten, dass niemand gestört wird. Die Geräte müssen stumm geschaltet sein bzw. mit Kopfhörern benutzt werden.
Fotos, Videos und Sprachaufnahmen dürfen nur mit ausdrücklicher Einwilligung der Schulleitung und der betroffenen Person gemacht, verwendet oder weitergeleitet werden (im Zweifelsfall muss eine schriftliche Erlaubnis nachgewiesen werden). Andernfalls können Persönlichkeitsrechte verletzt werden, was strafbar ist. Medien (Filme, Musik, Apps, Webseiten usw.), die extremistische, fremden-feindliche, antisemitische, sexistische, gewalttätige, allgemein Menschen herabsetzende oder altersunangemessene Inhalte haben, dürfen nicht angezeigt werden. Neben den Schülerinnen und Schülern sind bei minderjährigen Schülerinnen und Schüler die Erziehungsberechtigten für den Inhalt der gespeicherten Medien verantwortlich.
3. Welche Folgen hat ein Verstoß gegen die Regeln?
Bei einem Verstoß oder dem Verdacht auf einen Verstoß gegen diese Regeln zieht die Lehrkraft das ausgeschaltete Gerät ein und gibt es im Sekretariat ab. Es kann nach Unterrichtsschluss vom Besitzer abgeholt werden. Für die Zeit der Aufbewahrung übernimmt die Schule keine Haftung für die ausgeschalteten Geräte.
Beim 3. Verstoß werden die Erziehungsberechtigten bzw. der/die volljährigen Schüler/in zur Abholung des Geräts und zum pädagogischen Gespräch mit einem Mitglied der Schulleitung eingeladen.
Ergänzende schulrechtliche Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen bleiben vorbehalten. Bei schweren Verstößen (z.B. Verletzung der Persönlichkeitsrechte, Konsum strafbarer Inhalte) wird von der Schulleitung die zuständige Stelle der Polizei eingeschaltet.