Schu­le der Zukunft

SCHULE UND NETZWERK DER ZUKUNFT

Das Gymnasium Hochdahl hat die Auszeichnungen „Schule der Zukunft 2016-2020“ sowie „Netzwerk der Zukunft 2016-2020“ erhalten. Das Schul- und Umweltministerium zeichnete damit das hohe Engagement der letzten vier Jahre in Projekten rund um die Bildung für nachhaltige Entwicklung aus. Nun geht es in die zweite Runde.

Das Gymnasium Hochdahl hat mit viel Engagement und Kreativität erfolgreich an dem Landesprojekt „Schule der Zukunft“ teilgenommen und darf nun nach vier Jahren Projektlaufzeit diese besondere Auszeichnung offiziell aufführen.
Die Feierlichkeiten zu diesem Anlass im November mussten aufgrund der Pandemie ausfallen.
Nun geht es in die zweite Runde, sodass in vier Jahren die nächste Auszeichnung – mit (hoffentlich) anschließender öffentlicher Feierlichkeit – erworben werden kann.

Für das Gymnasium Hochdahl ist das Bildungskonzept für nachhaltige Entwicklung (BNE) nichts Neues. Sowohl einzelne Lerninhalte als beispielsweise auch außerschulische Aktionen und Lehr- und Lernmethoden haben Anknüpfungspunkte zu den BNE-Themen wie „Klimaschutz“, „Globalisierung“, „verantwortungsvoller Konsum“, „kulturelle Vielfalt“ und „soziale Gerechtigkeit“ und sie wirken sich zudem positiv auf das Miteinander in der Schulgemeinschaft aus.
Die in der Schule und besonders im Unterricht vermittelten ökologischen, ökonomischen, sozialen, politischen und kulturellen Aspekte wurden mit der Anmeldung zum Landesprojekt „Schule der Zukunft“ 2016 immer stärker und bewusster in das Schulprofil aufgenommen, um die nordrhein-westfälische Nachhaltigkeitsstrategie auch in der Schule zu verankern.

Collpani – eine einzigartige Partnerschaft

Ein Beispiel für das erwähnte Bildungskonzept ist die nun schon seit 34 Jahren andauernde Schulpartnerschaft mit dem Colegio P. Luis Espinal in Collpani / El Alto, Bolivien.

Foto Förderverein Collpanie

Sie beinhaltet die stete Auseinandersetzung mit zentralen Themen der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das Engagement der Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte beim Charity-Run, beim Kaffee- und Kuchenverkauf am Elternsprechtag, bei Abiturfeiern und Kennenlernnachmittagen, bei Ausstellungen und Reiseberichten der Delegation, bei der Unterstützung des Trägervereins durch Spenden etc. sind Beiträge der Schulgemeinschaft für nachhaltige Entwicklung.
Diese Schulpartnerschaft ermöglicht jedem Einzelnen die Auswirkungen des einzelnen Handels auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen – ein wichtiger Beitrag für Bildung nachhaltiger Entwicklung am Gymnasium Hochdahl.

Bruchhausen – eine besondere Zusammenarbeit

Ein weiteres Beispiel für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie ist die Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum Bruchhausen.
In Kooperation mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben, eine unmittelbare Naturerfahrung zu erleben und darauf basierend Handlungsvorgänge in den eigenen Alltag zu integrieren, um nachhaltig zu leben und die Natur zu schützen.

Foto Umwelt-AG

Auch die Umwelt AG des Gymnasium Hochdahls nutzt diese Kooperation, um beispielsweise das Leben der Bienen mit einem Imker zu erleben, Bäume zu pflanzen, Vogelfutter herzustellen oder sich intensiv mit dem Thema Müll und dessen Reduzierung zu beschäftigen.
Auf diese Weise werden die Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Hochdahls zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit unserer Erde befähigt, indem ihr Blick für die belebte und unbelebte Natur und deren ökologischen Zusammenhänge geschärft wird.

Auszeichnungen

Netzwerk der zukunft
Schule der Zukunft

Weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit am Gymnasium Hochdahl finden Sie hier.