Fina­le bei der Sci­ence League in Dortmund

Ange­nehm ein­kau­fen in einem Super­markt der Zukunft – mit die­ser span­nen­den Idee haben sich Mat­thi­as Berg, Gabri­el Krä­mer und Erwin Recker aus dem 10. Jahr­gang in den ver­gan­ge­nen Mona­ten inten­siv beschäf­tigt. Ihr Ziel: einen Super­markt zu ent­wickeln, der nicht nur auf Nach­hal­tig­keit und regio­na­le Pro­duk­te setzt, son­dern das Ein­kau­fen selbst zu einer ange­neh­men, moder­nen und res­sour­cen­scho­nen­den Erfah­rung macht.

Mit viel Krea­ti­vi­tät, tech­ni­schem Geschick und gro­ßem Durch­hal­te­ver­mö­gen ent­stand ein beein­drucken­des, rund einen Qua­drat­me­ter gro­ßes Modell. Zum Ein­satz kamen zahl­rei­che Mikro­con­trol­ler, viel Elek­tro­nik, eige­ne sowie schu­li­sche 3D-Drucker und sogar eini­ge Ele­men­te aus der Legokiste.

Zu den ent­wickel­ten Ideen gehö­ren unter ande­rem ein selbst­fah­ren­der Ein­kaufs­wa­gen, Ver­ti­cal Far­ming direkt im Markt zur loka­len Pro­duk­ti­on von Lebens­mit­teln, Koch­kur­se, beson­de­re Last-Minu­te-Ange­bo­te für Pro­duk­te kurz vor Ablauf des Min­dest­halt­bar­keits­da­tums sowie durch­dach­te Lie­fer- und Abhol­kon­zep­te. All die­se Teil­ideen wur­den nicht nur theo­re­tisch geplant, son­dern im Modell anschau­lich umgesetzt.

Dafür inve­stier­ten die drei Schü­ler eine kaum zu bezif­fern­de Zahl an Arbeits­stun­den – neben dem Unter­richt, in Pau­sen und zu Hau­se. Betreut wur­de das Team von den Leh­rern Hen­ning Wie­se­mann und Peter Gabri­el.

Belohnt wur­de der gro­ße Ein­satz mit dem Ein­zug ins Fina­le der Sci­ence League in Dort­mund, einem vom zdi initi­ier­ten Wett­be­werb. Auch wenn es am Ende nicht für einen Platz unter den ersten drei Teams reich­te, ist die Lei­stung beson­ders bemer­kens­wert: Die drei Schü­ler tra­ten teil­wei­se gegen deut­lich grö­ße­re Grup­pen und gan­ze WPII-Kur­se an, die sich eben­falls mit dem Super­markt­kon­zept beschäf­tigt hatten.

Ein beson­de­rer Dank gilt auch den Eltern, die das Team wäh­rend der Wett­be­werbs­pha­se mora­lisch unter­stützt haben. Eine tech­ni­sche Unter­stüt­zung fand bewusst nicht statt – umso wich­ti­ger war die Ermu­ti­gung im Hin­ter­grund. Außer­dem hal­fen die Eltern dabei, das gro­ße Modell sicher nach Dort­mund und wie­der zurück zu transportieren.

Wir sind sehr stolz auf Mat­thi­as, Gabri­el und Erwin. Sie haben ihr Super­markt­mo­dell „from scratch“, also von Grund auf, selbst ent­wickelt und gebaut. Das beein­drucken­de Ergeb­nis wird dem­nächst auch in der Schu­le ausgestellt.

Das Wett­be­werbs­team der Sci­ence League: Mat­thi­as Berg (r.), Gabri­el Krä­mer (m.) und Erwin Recker (l.) aus dem 10. Jahr­gang mit ihren (fast nicht) betreu­en­den Leh­rern Hen­ning Wie­se­mann  (g.r.) und Peter Gabri­el (g.l.) beim Fina­le in Dortmund.