Was im Unterricht oft als theoretisches Modell des Strukturwandels oder der Schwerindustrie besprochen wird, konnten die Schülerinnen und Schüler des Erdkunde-Leistungskurses von Herrn Haubner und dem Grundkurs von Herrn Wagener am 03.02.2026 nun hautnah erleben. Nachdem im Vorfeld eine typische Bergarbeiterkolonie des Ruhrgebiets besichtigt wurde (Siedlung Rheinpreußen), war das nächste Ziel der gemeinsamen Exkursion das integrierte Hüttenwerk Krupp Mannesmann (HKM) im Duisburger Süden.


Schon bei der Ankunft am Tor 2 beeindruckten die gewaltigen Dimensionen des Werksgeländes, das mit einem 42 km langen Straßennetz und 85 km Schienen fast eine eigene Stadt bildet. Ausgestattet mit Sicherheitskleidung und Helmen erhielten die Kurse tiefe Einblicke in die Stahlproduktion – vom gewaltigen Hochofen bis zur modernen Stranggießanlage.


Im Fokus der Exkursion stand nicht nur die Technik, sondern auch die geographische Relevanz, die in großer Runde einleitend mit unserem persönlichen Ansprechpartner diskutiert wurde. Standortfaktoren, Grüner Stahl und die Zukunft des Werks waren hier zentrale Inhalte.
Beeindruckt von der Dimension des Werks kehrten die Schüler zurück – mit der Erkenntnis, wie lebendig das industrielle Herz des Reviers zumindest in Duisburg auch heute noch schlägt.“

Ein herzlicher Dank gilt unserem Guide der HKM für die spannende Führung und Herrn Haubner für diesen Einblick.








