Trier­fahrt der EF-Latein­kur­se (17.6.–18.6.2022)

Trier­fahrt der EF-Latein­kur­se (17.6.–18.6.2022)

Nach­dem die im Jah­re 2016 von Herrn Krü­ger­mann ange­reg­te Trier­fahrt der EF-Kur­se im Fach Latein in den Jah­ren 2020 und 2021 wegen der Pan­de­mie nicht durch­ge­führt wer­den konn­te, war es nun am17.6. end­lich wie­der so weit: Um 9 star­te­te der Bus. Um 12 waren wir im Wars­ber­ger Hof, der seit 2016 v.a. wegen sei­ner zen­tra­len Lage als Unter­kunft dient.

Dort gab es ein ers­tes kur­zes Refe­rat zu Kon­stan­tins Rol­le für die Ent­wick­lung der Stadt. Nach einer Mit­tags­pau­se, in der die Kurs­teil­neh­mer das Stadt­zen­trum erkun­den konn­ten, ging es am Nach­mit­tag dann bei erheb­li­cher Hit­ze zur Kon­stan­tin­ba­si­li­ka, den Kai­ser­ther­men und zum Amphi­thea­ter, das uns durch ein inter­es­san­tes Refe­rat näher­ge­bracht wur­de. Der Abend stand dann zur frei­en Verfügung. 

Am nächs­ten Mor­gen waren wir im Dom und im Rhei­ni­schen Lan­des­mu­se­um, wo die Schü­le­rin­nen und Schü­ler sich mit Expo­na­ten beschäf­tig­ten, die sie inter­es­sant fan­den, so etwa mit latei­ni­schen Grab- oder Tem­pelin­schrif­ten. Als letz­tes Monu­ment stand dann nach der Mit­tags­pau­se bei mitt­ler­wei­le 36 Grad die Por­ta Nigra auf dem Pro­gramm, bevor uns der Bus — nach einer letz­ten Erfri­schung — sicher zurück nach Hoch­dahl brach­te. Logi­scher­wei­se war es im Bus bei der Heim­fahrt ruhi­ger als auf der Hinfahrt…😉. 

Unse­re Blitz­um­fra­ge ergab, dass die Kurs­teil­neh­mer die Fahrt für rund­um gelun­gen hiel­ten. Also spricht nichts gegen die Fort­set­zung unse­rer Tra­di­ti­on im nächs­ten Jahr.

Bei­trag von: Sabi­ne Schulz-Boehm & Lorenz Becker-Lavanoux

Anmer­kung der Redak­ti­on: Wir dan­ken Sabi­ne Schulz-Böhm und Lorenz Becker-Lava­noux ganz herz­lich für die Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung die­ser Fahrt. Gera­de die­se Jahr­gangs­stu­fe muss­te auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie auf vie­le Fahr­ten und Aus­flü­ge verzichten!

Wie leb­ten die Men­schen auf einer Burg? Unter­richts­gang für unse­re Klas­sen 6

Wie leb­ten die Men­schen auf einer Burg? Unter­richts­gang für unse­re Klas­sen 6

Das Fach Geschich­te bie­tet zum Schul­jah­res­en­de Unter­richts­gän­ge für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler in den Klas­sen 6 und 9 an. In den Jah­ren vor den Unwäg­bar­kei­ten durch Coro­na fuh­ren die Klas­sen 6 in den Archäo­lo­gi­schen Park nach Xan­ten. In die­sem Jahr konn­ten die Geschichts­kol­le­gen mit den Pla­nun­gen spät als üblich begin­nen, da es im Hin­blick auf Aus­flü­ge zunächst vie­le Unklar­hei­ten gab. Den­noch soll­te den Ler­nen­den das Fach Geschich­te in authen­ti­scher Form erleb­bar gemacht wer­den. Für die­ses Schul­jahr fiel die Ent­schei­dung auf den Besuch einer mit­tel­al­ter­li­chen Burg in unse­rer Umge­bung: Schloss Burg an der Wupper

Am 17.06.2022 ging es für die 96 Schü­le­rin­nen und Schü­lern, ihren Klas­sen­leh­re­rin­nen und den Geschichts­lehr­kräf­ten mit zwei Rei­se­bus­sen bei traum­haf­tem Som­mer­wet­ter zum Brü­cken­park nach Solin­gen-Müngs­ten. Die impo­san­te Brü­cke über das Tal der Wup­per lie­fert bereits eine klei­nen Vor­ge­schmack auf das The­ma Indus­tria­li­sie­rung in Klas­se 8. 

Eine kur­ze Wan­de­rung ent­lang der Wup­per führ­te die Grup­pe schließ­lich nach Solin­gen-Burg. Mit der Seil­bahn ging es dann von Unter­burg hoch hin­auf zur Burg.

In fünf Grup­pen wur­den die Kin­der durch die Burg geführt und erhiel­ten durch die Expo­na­te (z.B. Rüs­tun­gen, Schwer­ter und ande­re Waf­fen) und die anschau­li­chen Erzäh­lun­gen der Muse­ums­päd­ago­gen einen ver­tief­ten Ein­blick in das mit­tel­al­ter­li­che Leben auf einer Burg. Danach konn­ten die geschichts­in­ter­es­sier­ten Kin­der die Burg noch ein wenig auf eige­ne Faust erkun­den. Ins­be­son­de­re der rie­si­ge Berg­fried lock­te mit einer traum­haf­ten Aus­sicht über das Ber­gi­sche Land.

Wir dan­ken unse­ren Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen aus der Fach­schaft Geschich­te für die Orga­ni­sa­ti­on und den­ken, dass die­ser Unter­richts­gang für die Kin­der zum Schul­jah­res­en­de eine inter­es­san­te Erfah­rung war. 

Phy­sik­kurs gewinnt ers­ten und drit­ten Preis beim Mau­se­fal­len­ren­nen der Bezirks­re­gie­rung Düsseldorf 

Phy­sik­kurs gewinnt ers­ten und drit­ten Preis beim Mau­se­fal­len­ren­nen der Bezirks­re­gie­rung Düsseldorf 

Kön­nen Mau­se­fal­len ren­nen? Natür­lich nicht. Auch nicht in der Phy­sik. Bei einem Mau­se­fal­len­ren­nen han­delt es sich um einen Wett­be­werb, bei dem Schü­le­rin­nen und Schü­ler selbst­ge­bau­te Fahr­zeu­ge gegen­ein­an­der antre­ten las­sen. Die­se dür­fen nur durch eine ein­fa­che Klapp-Mau­se­fal­le ange­trie­ben wer­den. Ziel ist es, eine mög­lichst lan­ge Stre­cke zurückzulegen. 

Jedes Jahr ver­an­stal­tet der Phy­sik-Treff der Bezirks­re­gie­rung Düs­sel­dorf ein sol­ches Mau­se­fal­len­ren­nen. Die­ses Jahr fand der 13. Wett­be­werb in Vier­sen statt. Über 50 Teams und mehr als 120 Kin­der waren betei­ligt. Vom Gym­na­si­um Hoch­dahl waren drei Teams mit am Start – und zwar sehr erfolgreich. 

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler haben in Teams mit drei bis fünf Mit­glie­dern jeweils ein eige­nes Fahr­zeug geplant und gebaut. So konn­ten sie die im Unter­richt erwor­be­ne Theo­rie per­fekt in die Pra­xis umsetzen. 

Pro­ble­me am Ver­an­stal­tungs­ort machen kurz­fris­ti­ge Anpas­sun­gen notwendig

Eine unan­ge­neh­me Über­ra­schung bot der Ver­an­stal­tungs­ort: Der Boden der dor­ti­gen Turn­hal­le war uner­war­tet weich und die Fahr­zeu­ge hat­ten zum Teil Pro­ble­me, über­haupt los­zu­fah­ren. “Ich war total ent­täuscht als unser Auto nur 1,55 m schaff­te”, erzählt Tobi­as. “Beim Test­lauf hat­te es 75 m geschafft!”. Durch einen schnel­len Umbau gelang es dann, im zwei­ten Ver­such 29 m zu errei­chen. Immer­hin. Zum Glück hat­ten alle ande­ren mit dem glei­chen Pro­blem zu kämp­fen und so reich­te die­se Wei­te für den ers­ten Platz! 

Auch bei der Grup­pe mit der Dritt­plat­zie­rung ging es nicht ganz ohne Schwie­rig­kei­ten ab. “Unser Fahr­zeug drif­te­te plötz­lich etwas nach rechts, droh­te gegen die Ban­de zu fah­ren”, sagt Han­nah. “Den­noch fuhr es dann ins­ge­samt knapp 25 m weit und sicher­te unse­rem Team den drit­ten Platz”. 

“Die­ses Schul­jahr hat­ten wir aber auch einen beson­ders moti­vier­ten Kurs”, berich­tet Dr. Kai Böge, der betreu­en­de Leh­rer. “Was mich beson­ders freut ist, dass sich dies­mal unge­wöhn­lich vie­le Schü­le­rin­nen für die Phy­sik begeis­tert haben. Im Kurs sind neben zehn Jun­gen sechs Mädchen.” 

Am Ende konn­ten alle Teams zufrie­den zurück­fah­ren. Dabei­sein ist zwar nicht alles aber Dank der tol­len Wett­be­werbs-Atmo­sphä­re hat es allen gut gefal­len. Und für das nächs­te Ren­nen wur­den auch schon zahl­rei­che Plä­ne geschmie­det. Mal sehen, was dar­aus wird… Wir sind gespannt 🙂 

Anmer­kung der Redak­ti­on: Natür­lich wol­len wir an die­ser Stel­le auch unse­rem Phy­sik-Kol­le­gen Herrn Dr. Böge für sein gro­ßes Enga­ge­ment bei der Vor­be­rei­tung der Schü­le­rin­nen und Schü­ler auf die­sen Wett­be­werb danken!