Der zweite Elternsprechtag des laufenden Schuljahres findet am Freitag, den 8. Mai 2026 statt. In der Zeit von 14 bis 18 Uhr (bei Lehrkräften bitte die eingeschränkten Gesprächszeiten beachten) finden die Beratungsgespräche als Videokonferenzen über unsere Lernplattform Microsoft Teams stattfinden.
In den letzten Tagen wurden die Kinder von ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern mit Informationen zum Elternsprechtag und zur Terminvereinbarung versorgt.
Vorgehensweise
Für eine möglichst reibungslose Organisation vereinbaren die Kinder mit der jeweiligen Lehrkraft einen Gesprächstermin. Dabei kann eine Priorisierung durch die Lehrkraft erfolgen. Das Gespräch wird dann über den Teams-Account des Kindes stattfinden, indem der Lehrer bzw. die Lehrerin das Kind anruft. Dafür sollte das Programm geöffnet und die Eltern zum vereinbarten Zeitpunkt verfügbar sein.
Vergleichbar mit einem Elternsprechtag im Schulgebäude, kann es auch hier zu geringfügigen zeitlichen Verschiebungen kommen. Wir bitten dies zu entschuldigen.
In der Zeit vom 16. bis 27. März 2026 war die interaktive Ausstellung „Klang meines Körpers“ am Gymnasium Hochdahl zu Gast. Alle 8. und 9. Klassen nutzten das Angebot, das Hintergründe und Erscheinungsformen von Essstörungen beleuchtet und verdeutlicht, dass essgestörtes Verhalten im Jugendalter häufig Ausdruck eines emotionalen Ungleichgewichts ist. Zugleich zeigt die Ausstellung Wege zur Vorbeugung sowie konkrete Hilfe- und Beratungsangebote. Entwickelt wurde „Klang meines Körpers“ von der Dipl.-Musiktherapeutin Stephanie Lahusen in Zusammenarbeit mit betroffenen Jugendlichen; das Projekt ist mit dem Bayerischen Gesundheits- und Präventionspreis ausgezeichnet. Projektträger ist die Werkstatt Lebenshunger e.V.
Wir danken allen Beteiligten für die Vorbereitung und den respektvollen Austausch während der Ausstellungstage. So leisten wir gemeinsam einen Beitrag zur Stärkung der seelischen Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler.
Was machen die da eigentlich? Genau das wollten wir kurz vor den Osterferien mit dem EF-Chemie-Grundkurs (ergänzt durch einige Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10!) herausfinden!
Erstes Ergebnis: dort werden Bagger gebaut, genauer gesagt: nicht irgendwelche Bagger, sondern die größten Bagger der Welt. Auf dem Bild stehen einige von uns zum Beispiel gerade in der Baggerschaufel des zweitkleinsten dort gefertigten Baggers!
Zweites Ergebnis: selbst der kleinste dort gefertigte Bagger ist zu groß, als dass es irgendwo in Deutschland dafür einen Einsatzort gäbe. Komatsu ist also ein Unternehmen, welches 100% exportiert!
Drittes Ergebnis: der größte dort gefertigte Bagger wiegt 900 Tonnen, das ist soviel wie eine riesige Elefantenherde mit 400 Elefanten wiegt oder aber 600 Autos…
Wofür benötigt man diese Riesendinger eigentlich? In der Einführung erklärte Herr Bistram (Personalabteilung Komatsu), dass die Geräte weltweit in den großen Minen für Kupfer, Eisen, Gold, Diamanten, seltene Erden, Kohle, etc. eingesetzt werden. Hauptkunden sind Länder wie Australien, Brasilien, Chile. Die größte Kupfermine der Welt in Chile ist beispielsweise 2x2km groß und inzwischen über 1000m tief und wurde durch diese Bagger „ausgebuddelt“. Den größten Teil von Hochdahl könnte man in dieser offenen Mine locker für immer verschwinden lassen…
Und wie kommen die Geräte dorthin, wenn sie doch in Deutschland nirgendwo fahren können? Sie werden in Einzelteilen auf 40 Tieflader verpackt, zum Rhein gebracht und dann zum Zielort verschifft. Und selbst auf diesen Tiefladern sind einzelne Teile noch so groß, dass normale Straßen bis zum Rhein nicht ausreichen. Deswegen sehen wir aus unseren Schulbussen immer kurz vor Ankunft an der Schule diese unnatürlich tiefe Eisenbahnunterführung! Hätten wir also auch das mal geklärt…
Nach der Einführung, zu der Herr Bistram auch einige Azubis eingeladen hatte, die von sich und ihrer Arbeit bei Komatsu berichteten, durften wir in 4 Kleingruppen das gesamte Werk besichtigen und bekamen so hautnah mit, was es heißt, Bauteile für diese Kolosse herzustellen.
Zum Abschluss erfuhren wir noch, dass Komatsu neben der klassischen Ausbildung in verschiedensten Bereichen ebenfalls dual ausbildet, so dass wir auch noch die Vor- und Nachteile duales Studium / normales Studium diskutierten und Herr Bistram sogar anbot, jederzeit persönliche Gespräche zum Thema Berufsausbildung durchzuführen (Kontaktaufnahme über Carsten Wiemann)!
Es war toll, hinter die Kulissen eines dieser „Hidden Champions“ schauen zu können und zu erfahren, dass dieses Unternehmen seit Jahrzehnten durch den weltweit wachsenden Bedarf an Rohstoffen stetig wächst und mit Themen wie Rezession, Personalabbau etc. wenig zu tun hat.
Zum Abschluss noch ein paar weitere fun-facts…
Was ist die Höchstgeschwindigkeit so eines Baggers, wenn er am Zielort zusammengebaut wurde? Antwort: sagenhafte 3-4 km/h… Dafür vibriert aber der Boden, wenn er sich bewegt…
Wie viele der in den letzten 50 Jahren gebauten Bagger sind noch im harten Minen-Einsatz? Antwort: über 75% der Geräte sind noch im vollen Einsatz – das ist Qualität, oder? (vergleicht das mal mit der Haltbarkeit eines Autos!)
Die Baggerschaufeln haben ja unten einige „Zähne“, mit denen sie das Gestein lockern. Frage 1: wie schwer ist so ein „Zahn“? Und Frage 2: wie lange hält er im harten Gestein einer Diamant-Mine? Antwort: sie bestehen aus einer Tonne Stahl und müssen ca. alle 24h ausgewechselt werden (was ein prima Ersatzteil-Geschäft!).
Herzlichen Dank an Carsten Wiemann für diesen spannenden Einblick!
Zusammen mit der 8d starteten im März die Chemie-Lehrer Peter Noack, Biologie-Lehrer Peter Gabriel und Physik-Lehrer Carsten Wiemann zusammen mit Matthias Kolb vom snh im Rahmen unserer Kooperation ein fächerübergreifendes Projekt: Wir wollten alles über den aktuellen Stand der Wissenschaft zum Thema „Aliens / Außerirdische“ herausbekommen.
In der Vorbereitung ging es in Bio um Fragen wie „was braucht es zum Leben?“ und „welche Minimalbedingungen müsste ein Planet für eine irgendwie geartete Form von Leben erfüllen?“. In Chemie waren die Bausteine des Lebens im Fokus und in Physik insbesondere um Entfernungen im Weltall und die Konsequenzen daraus.
Aufgrund der Streiktage musste ein Großteil der Vorbereitung „in Distanz“ stattfinden und war dadurch theoretischer als geplant. Aber die Veranstaltung im Planetarium glich das alles wieder aus: im Film mit den aktuellsten Forschungsergebnissen und Gedanken zum Thema sowie der anschließenden Diskussion wurden alle Fragen beantwortet!
Im Feedback-Bogen hoben die Schülerinnen und Schüler insbesondere folgende Aspekte und Learnings sehr positiv hervor:
das fächerübergreifende Konzept
die Einbeziehung des Planetariums als Lernort
fachlich: die aktuellen Gedanken, unseren nächstgelegenen Stern „Proxima Centauri“ mit Hochgeschwindigkeits-Mini-Raumsonden (20% Lichtgeschwindigkeit!) zu erforschen
fachlich: die Erkenntnis, dass es allein in unserer Galaxie mit hoher Wahrscheinlichkeit einige Milliarden Planeten in der sogenannten habitablen Zone gibt. Anderes Leben ist definitiv nicht unwahrscheinlich, wenn auch extrem wahrscheinlich unerreichbar für die Menschheit!
Nicht ganz ernst gemeintes Symbolbild …
Es gab natürlich auch noch eine Nachbereitungsaufgabe für die Lernenden: Die bekanntesten Weltraum-Missionen, welche auch das Ziel „Aliens“ hatten, sind die NASA-Missionen Voyager 1 & 2. Die Raumsonden wurden in den 70er-Jahren gestartet und sind mittlerweile im interstellaren Raum unterwegs (beides sind die am weitesten von der Erde befindlichen menschgemachten Gegenstände!). Falls die Raumsonden irgendwann in zehntausenden von Jahren von Außerirdischen entdeckt werden, ist an ihnen ist eine goldene Platte mit einem Gruß und codierten Informationen über uns Menschen installiert. Diese Information ist auf der NASA-homepage frei downloadbar. Wir sind gespannt, wer aus der 8d diese Informationen decodieren kann!
In Duisburg fand in diesem Jahr die Landesmeisterschaft im Floorball der Schulen in der Altersklasse U14 statt. Mit dabei waren auch zwei engagierte Teams aus Hochdahl, die überwiegend aus Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 und 6 bestanden. Für viele von ihnen war es die erste Teilnahme an einem Turnier auf Landesebene – entsprechend groß war die Aufregung, aber auch die Motivation.
Beide Mannschaften zeigten von Beginn an großen Einsatz, Teamgeist und Spielfreude. Team 1 überzeugte mit einer starken Turnierleistung und kämpfte sich bis ins Halbfinale vor. Dort traf die Mannschaft auf das spätere Siegerteam vom Theodor-Heuss-Gymnasium Essen. In einem spannenden und ausgeglichenen Spiel musste sich das Hochdahler Team nur knapp mit 1:2 geschlagen geben. Am Ende konnte ein hervorragender 4. Platz erreicht werden.
Auch Team 2 sammelte wertvolle Erfahrungen, konnte ins Viertelfinale einziehen und zeigte im Turnierverlauf immer wieder gute Ansätze. Am Ende belegte die Mannschaft den 8. Platz von insgesamt 12 Teams, was angesichts der starken Konkurrenz ebenfalls ein tolles Ergebnis darstellt.
Neben den sportlichen Leistungen stand vor allem der Spaß am Spiel im Vordergrund. Die Stimmung innerhalb beider Teams war durchweg positiv, und die Kinder unterstützten sich gegenseitig lautstark.