Umwelt-AG legt eine Wild­blu­men­wie­se am West­hof an 

Umwelt-AG legt eine Wild­blu­men­wie­se am West­hof an 

Unse­re Umwelt-AG hat seit die­sem Früh­jahr an der Umset­zung eines Pro­jekts gear­bei­tet, das einen Bei­trag zum Arten­schutz lei­sten soll. 

Seit kurz vor den Oster­fe­ri­en wur­de an der Umge­stal­tung einer Rasen­flä­che neben der Turn­hal­le am West­hof in eine Wild­blu­men­wie­se gear­bei­tet. Die Akti­on fand im Rah­men eines Pro­jekts des „Schu­le der Zukunft“-Netzwerks „Schul­gar­ten und Schul­um­feld als viel­fäl­ti­ger Lebens­raum“ statt. 

Die AG-Mit­glie­der erfuh­ren im Rah­men des Pro­jekts viel über den bio­lo­gi­schen Nut­zen von Wild­blu­men­wie­sen sowie die prak­ti­schen Arbeits­ab­läu­fe, die not­wen­dig sind, um eine Wild­blu­men­wie­se anzulegen. 

Wild­blu­men locken mit ihren Blü­ten zahl­rei­che Insek­ten an. Honig­bie­nen, Wild­bie­nen, Schweb­flie­gen und Hum­meln fin­den an den Blü­ten Pol­len und Nek­tar. Auch Käfer und Schmet­ter­lin­ge flie­gen auf der Nah­rungs­su­che von Blü­te zu Blü­te. Dabei fin­den sie nicht nur Nah­rung, son­dern erle­di­gen neben­bei auch noch eine wich­ti­ge Auf­ga­be: Sie bestäu­ben die Wild­blu­men, sodass die­se Samen und Früch­te bil­den und sich ver­meh­ren kön­nen. Samen und Früch­te der Wild­blu­men wer­den wie­der­um von vie­len ande­ren Tie­ren gefres­sen. Wild­blu­men bie­ten vie­len ver­schie­de­nen Wild­tie­ren also reich­lich Nah­rung und lei­sten so einen wesent­li­chen Bei­trag zum Artenschutz. 

Bis die ersten Wild­blu­men bestaunt wer­den konn­ten, bedurf­te es viel enga­gier­ter Arbeit aller AG-Mit­glie­der. Es wur­de mit Spa­ten die kom­plet­te Gras­nar­be ent­fernt, der Boden wur­de mit Sand abge­ma­gert und anschlie­ßend gelockert sowie geglät­tet. Im Anschluss konn­te das Saat­gut aus­ge­bracht und die Flä­che bewäs­sert werden. 

Nun hieß es zunächst ein­mal: War­ten… Die Arbeit und die Geduld haben sich aber gelohnt! Eini­ge Wochen spä­ter konn­ten die Ergeb­nis­se bestaunt werden. 

Vie­len Dank an die Umwelt-AG für die Anpflan­zung die­ser Blü­ten­pracht und an Sil­ke Jan­sen für die­sen Beitrag!

Design­preis errun­gen – Erfolg auch beim 14. Mau­se­fal­len­ren­nen der Bezirks­re­gie­rung Düsseldorf

Design­preis errun­gen – Erfolg auch beim 14. Mau­se­fal­len­ren­nen der Bezirks­re­gie­rung Düsseldorf

Kön­nen Mau­se­fal­len ren­nen? Natür­lich nicht. Auch nicht in der Phy­sik. Bei einem Mau­se­fal­len­ren­nen han­delt es sich um einen Wett­be­werb, bei dem Schü­le­rin­nen und Schü­ler selbst­ge­bau­te Fahr­zeu­ge gegen­ein­an­der antre­ten las­sen. Die­se dür­fen nur durch eine ein­fa­che Klapp-Mau­se­fal­le ange­trie­ben wer­den. Ziel ist es, eine mög­lichst lan­ge Strecke zurückzulegen. 

Bis hier­hin hat­ten wir letz­tes Jahr den glei­chen Text. Was war dies­mal nun anders?

Mit über 150 Teams und mehr als 300 Kin­dern waren ins­ge­samt gut drei­mal so vie­le Autos am Start, wie noch beim letz­ten Wett­be­werb. Die­sem Trend ent­spricht auch unse­re Betei­li­gung: Vom Gym­na­si­um Hoch­dahl waren wir mit 12 Teams (vier­mal so vie­le, wie noch letz­tes Jahr) und eben­so vie­len Autos vertreten. 

Unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler kamen die­ses Jahr aus der Q1, der EF und aus der Klas­se 6 B. Sie haben in Teams von ein bis fünf Mit­glie­dern jeweils ein eige­nes Fahr­zeug geplant und gebaut. So haben sie im Unter­richt erwor­be­ne Theo­rie in die Pra­xis umge­setzt. Zum Teil mit erheb­li­chem (Frei)-Zeitaufwand.

Alle Autos fuh­ren, man­che auch recht weit. Bis knapp 20 m. An die Strecken­re­kor­de vom Vor­jahr konn­ten wir damit zwar nicht anknüp­fen, dafür hat die Grup­pe von Justus, Maxi und Tobi­as aber den „Design­preis“ für die stim­mi­ge und gute Gestal­tung ihres Fahr­zeu­ges bekommen! 

Ihr Fahr­zeug fiel neben der Form­ge­bung durch die Hom­mage an das berühm­te „Gulf-Racing-Farb­sche­ma“ auf. Berühmt gewor­den ist die­se Farb­kom­bi­na­ti­on in den 60er Jah­ren, es han­delt sich um ein tür­kis-oran­ge-Farb­sche­ma, das von der Fir­ma Wilshire Oil Com­pa­ny stamm­te, die Gulf Oil damals gera­de über­nom­men hat­te. Inter­na­tio­nal sind die Far­ben als „3707 Zenith Blue“ und „3957 Tan­ge­ri­ne“ bekannt. Die Ori­gi­nal­far­ben hat­te unser Team aller­dings nicht zur Verfügung ?.

Zunächst wur­den wir mit Som­mer­wet­ter und guter Stim­mung begrüßt. Wegen der immensen Teil­neh­mer­zahl kam in der Turn­hal­le, wo der eigent­li­che Wett­be­werb statt­fand, lei­der so gar kei­ne Wett­be­werbs­stim­mung auf. Es han­del­te sich dies­mal um eine Ein­zel­turn­hal­le ohne Tri­bü­ne. Aus Platz­man­gel konn­ten die Mit­schü­le­rin­nen und Mit­schü­ler bei den Fahr­ten nicht zuschau­en, mit­fie­bern oder durch Klat­schen oder Rufen unter­stüt­zen. Sehr scha­de. Hier klingt der letz­te Wett­be­werb in Vier­sen immer noch posi­tiv nach…

Trotz­dem frag­ten eini­ge direkt nach der Urkun­den­aus­ga­be nach, ob wir denn näch­sten Jahr wie­der dabei sein wer­den. Wer weiß? An den Maus­fal­len soll es nicht scheitern ?!

An die­ser Stel­le noch ein­mal besten Dank auch an den För­der­ver­ein, durch des­sen finan­zi­el­le Unter­stüt­zung wir einen Laser-Cut­ter anschaf­fen konn­ten. Damit lie­ßen sich am PC mm-genau geplan­te Bau­tei­le prä­zi­se aus Sperr­holz oder Pap­pe ausschneiden.

Vie­len Dank natür­lich auch an Dr. Kai Böge für die­sen Beitrag!