Air­bus A320 Cock­pit Projekt

Schü­le­rin­nen und Schü­ler ent­wickeln in klei­nen Teams funk­ti­ons­fä­hi­ge Instru­men­te (z. B. Fahr­werks­an­zei­gen, Klap­pen­he­bel) für ein Air­bus-A320-Home­cock­pit. Jedes Instru­ment wird mit einem Mikro­kon­trol­ler (Ardui­no oder Raspber­ry Pi Pico) und der Soft­ware Mobi­F­light an den Micro­soft Flight Simu­la­tor 2024 angebunden.

A320 Cock­pit (Quel­le: Wiki­me­dia-Com­mons, Lou­is from Paris, France)

Dabei kom­men moder­ne Maker-Werk­zeu­ge zum Einsatz:

  • 3D-Druck und CAD-Soft­ware für Gehäu­se und Bauteile
  • Laser­cut­ter für Grund­plat­ten und Panelcover
  • Pro­gram­mie­rung und Hard­ware­tests mit Arduino-Software
  • Inte­gra­ti­on in Mobi­F­light sowie MSFS2024 und – natür­lich – Test­flü­ge im Simulator

So ent­steht Stück für Stück ein voll­stän­di­ges Home­cock­pit, das ohne Maus oder Tasta­tur bedient wer­den kann. Das Pro­jekt ist Teil unse­rer schu­li­schen Initia­ti­ve zur För­de­rung digi­ta­ler Kom­pe­ten­zen – hands-on, inno­va­tiv und zukunfts­ori­en­tiert.

Wer arbei­tet am Cockpit-Projekt?

Mit­ma­chen kön­nen ver­schie­de­ne Lerngruppen:

  • im Infor­ma­tik­un­ter­richt (WP II, Jahr­gang 9 und 10) mit Schwer­punkt Mikrokontrollerprogrammierung
  • in einer geplan­ten Mikro­kon­trol­ler- und Cock­pit-AG ab dem Schul­jahr 2026/27
  • im Rah­men von Pro­jekt­wo­chen, in denen ein­fa­che Instru­men­te gemein­sam gebaut werden

Neben tech­ni­schem Wis­sen ler­nen die Teil­neh­men­den auch Pro­jekt­me­tho­den wie Kan­ban-Boards und kur­ze Stand-up-Mee­tings ken­nen. Team­ar­beit, Pro­blem­lö­sung und Krea­ti­vi­tät ste­hen dabei im Vordergrund.

Aus­stat­tung und näch­ste Schritte

Kom­ple­xe Instru­men­te wie Auto­pi­lot (FCU), EFIS oder MCDU sind als Fer­tig­mo­du­le vor­han­den bzw. geplant. Für die Thrott­le Unit (Schub­he­bel) soll ein markt­fer­ti­ges Bau­teil ange­schafft wer­den. Moni­to­re über­neh­men die Anzei­ge von Flug­in­for­ma­tio­nen. Als PC dient aktu­ell ein lei­stungs­fä­hi­ger pri­va­ter Rech­ner mit i7-14000 CPU und NVIDIA 4060-Gra­fik­kar­te.
Für die Außen­sicht kom­men drei Bea­mer zum Ein­satz. Damit die­se Bea­mer ein durch­gän­gi­ges 180 Grad Bild lie­fern, haben wir eine Lizenz der Soft­ware Immersi­ve Dis­play PRO von fly.elise-ng.net direkt vom Her­stel­ler bekommen.

Rück­schlä­ge und neue Chancen

Lei­der wur­de das im Auf­bau befind­li­che Cock­pit beim Schul­brand voll­stän­dig zer­stört – inklu­si­ve Mikro­kon­trol­lern, Ser­vos und LEDs. Erhal­ten blie­ben ledig­lich pri­vat gela­ger­te Tei­le wie spe­zi­el­le Schal­ter­pla­ti­nen („Kor­rys“) sowie die Bea­mer für die Projektion.

Dar­um suchen wir Spon­so­ren, die uns beim Wie­der­auf­bau mit Bau­tei­len, Holz­ar­bei­ten oder finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung hel­fen. Die näch­sten Schrit­te bestehen im Neu­auf­bau des MDF-Gerüsts für das Haupt­in­stru­ment­pa­nel (MIP) sowie dem Bau der Pede­stal Box.

Kon­takt

Peter Gabri­el
gabriel@gymnasium-hochdahl.de

Teil­wei­se wer­den zuge­kauf­te Modu­le ver­wen­det, haupt­säch­lich sol­len jedoch Instru­men­te eigens in Pro­jek­ten gefer­tigt wer­den. Das unte­re Bild zeigt den im A320 ver­wen­de­ten Stör­klap­pen Hebel (SPOILER).

Bil­der oben (von links nach rechts): FCU (Auto­pi­lot), Pla­ti­nen für Kor­ry-Swit­ches, MCDU (Bord­com­pu­ter)

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