Mit dem Abi in neuen Lebensabschnitt starten
ERKRATH.(Jost) Viel schöner hatten sich die Abiturienten des Gymnasiums Hochdahl ihre Zeugnisausgabe sicher nicht vorgestellt. Ein sonniger Tag, ein abwechslungsreiches Programm und lobende Worte der Lehrerschaft, insbesondere des Schulleiters Dieter Smolka. „Diese Stufe war sehr engagiert und kreativ. Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit ihnen zu arbeiten,” schwärmte er.
Die Aula des Hochdahler Gymnasiums war zur Verabschiedung der Abiturienten voll besetzt. Die Eltern und zahlreiche Verwandte der Abiturienten wollten es nicht versäumen, ihre Sprösslinge beim ersten Schritt in einen neuen Lebensabschnitt zu begleiten. Als erster Redner ergriff Bürgermeister Arno Werner das Wort „Das Abitur ist eine gute Grundlage für den nächsten Lebensabschnitt. Ich wünsche den Absolventen alles Gute und viel Erfolg auf ihrem weitern Lebensweg.”
Lob für den Teamgeist
Dem konnte sich Schulleiter Dieter Smolka nur anschließen. Er hatte sich die Mühe gemacht, im Bilderarchiv der Schule nachzuforschen und eine schöne Fotopräsentation zusammengestellt: „Diese Stufe ist ganz und gar nicht perspektiv- und freudlos, wie es heutzutage immer gerne von der Jugend behauptet wird. Ich hoffe. Sie behalten Ihren Teamgeist und Ihr Verantwortungsgefühl in der Zukunft bei.”
Applaus für die Lehrer-Boygroup
Musikalisch untermalt wurde der Vormittag von der Big Band der Schule unter der Leitung von Abiturient Christoph Stephan. Zur Belustigung aller Zuschauer trug auch ein Ständchen der Beratungslehrer Hans-Ullrich Birkenkamp, Lorenz Becker-Lavanoux und Peter Linden bei. Die ganze Aula brach in schallendes Gelächter aus, als die drei in bester Boygroup-Manier sangen und tanzten. Dass sie dabei so manchen Ton verfehlten, störte keinen der Anwesenden.
Für die 86 Abiturienten war der große Augenblick natürlich die lang ersehnte Überreichung ihrer Abschlusszeugnisse, die sie strahlend in Empfang nahmen. Doch auch das ein oder andere Tränchen konnten einige nicht zurückhalten. Die Schulzeit ist eben doch nicht so schrecklich, wie immer behauptet wird.
Rheinische Post vom 28. Juni 2004



