Relevanz des Faches für die Sekundarstufe I:
Jahrgangsstufe 5:
Leitmotiv für das 5. und 6. Schuljahr im Fach katholische Religionslehre:
Miteinander unterwegs – von Gott geführt
Die Schülerinnen und Schüler stehen am Beginn einer neuen Schul- und Lebenssituation. Alte Freundschaften zerfallen, neue entstehen, in neuen Gemeinschaften muss der junge Mensch seinen Platz finden.
Das Motiv des gemeinsamen Weges taucht deshalb in vielen Themen der Jahrgangsstufe auf. An Beispielen der Geschichte Israels sollen die Schülerinnen und Schüler spüren, wie Gott die Menschen, die sich auf ihn einlassen, befreit und verändert. Als Christ zu leben bedeutet: Gemeinschaft zu leben. Dies wird erfahrbar im Leben der Kirche, in den Festen des Kirchenjahres, in den Sakramenten, im Gebet und Zusammenleben mit anderen Konfessionen. Auch hier wird das Getragensein durch Gott erlebbar. (vgl. Richtlinien, S. 41)
Jahrgangsstufe 6:
Leitmotiv für das 5. und 6. Schuljahr im Fach katholische Religionslehre:
Miteinander unterwegs – von Gott geführt
Die Jahrgangsstufe 6 bildet mit der Jahrgangsstufe 5 eine Lehrplaneinheit, so dass das Leitwort des vorhergehenden Jahrganges beibehalten wird. Es entspricht der Lebenssituation der Schülerinnen und Schüler, die noch dabei sind in der neuen Schulgemeinschaft ihren Platz zu finden.
Das Motiv des gemeinsamen Weges taucht deshalb in vielen Themen der Jahrgangsstufe auf. Vor allem an der Verkündigung Jesu Christi, aber auch an Gestalten wie Petrus und Paulus oder am Weg der Urgemeinde sollen die Schülerinnen und Schüler spüren, wie Gott die Menschen, die sich auf ihn einlassen, befreit und verändert.
Die Gemeinschaft und das Getragensein von Gott werden auch im Dialog mit anderen Konfessionen und Religionen erlebbar.
Jahrgangsstufe 7 und 8:
Leitmotiv für das 7. und 8. Schuljahr im Fach katholische Religionslehre:
Umbruch und Aufbruch – Mensch und Welt im Licht des Glaubens
In diesem Alter nimmt für die meisten Schülerinnen und Schüler die Unsicherheit im Umgang mit sich selber, mit der Umwelt und auch mit dem Glauben zu. Die Phase der Pubertät wird zunehmend bestimmt durch Identitätsprobleme, Auseinadersetzung mit geschlechtsspezifischen Rollenverständnis und Autoritätskonflikten, aber auch durch zunehmende Selbstständigkeit und die Auseinandersetzung mit Sinnfragen. Viele Werte werden in Frage gestellt, Selbstzweifel, das Gefühl des Hin- und Hergerissenseins kennzeichnen diese Zeit des Umbruchs. Die Schülerinnen und Schüler suchen nach Antworten. Sie sind für Verführungen der verschiedensten Art anfällig. Hier ist die Deutung des Lebens aus dem christlichen Glauben gefragt. Der Vergleich der eigenen Erfahrungen mit denen des Volkes Israel und der Kirche kann der Schülerin bzw. dem Schüler Hilfen geben und Mut machen.
Besonders die Erfahrung des Angenommenseins auch in Schuld – wie sie im Evangelium Jesu Christi zugesagt ist – eröffnet den Schülerinnen und Schülern, die in diesem Alter oft das Gefühl des Versagens haben, neue Perspektiven. Der Jugendliche kann das Vertrauen gewinnen, dass Gottes Liebe nicht nach Erfolg und Leistung fragt, sondern Geschenk ist. (Vgl. Richtlinien S. 41)
Jahrgangsstufe 9:
Leitmotiv für das 9. Schuljahr im Fach katholische Religionslehre:
Aufgaben wahrnehmen – auf der Suche nach Gott
In dieser Altersstufe rücken Selbständigkeit und eigenverantwortliches Handeln in den Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler suchen gültige Werte, Ziele und Perspektiven. Die Frage nach dem Sinn des Lebens wird entscheidend.
Angesichts einer Welt, in der so viele unschuldig leiden, stellt sich die Frage nach Gott, der das alles zulässt, obwohl er zugleich gütig und allmächtig sein soll. Angesichts der vielfältigen Zukunftsbedrohung stellt sich die Frage nach der Verantwortung des Menschen. Aus dem Schöpfungsauftrag, vor allem aber aus der Botschaft vom Leben Jesu und seiner Auferweckung, ergeben sich Motive und Maßstäbe für das eigene Handeln. So wird spürbar: Christsein heißt, sich engagieren für und in dieser Welt. Der Glaube an das Reich Gottes gibt Mut, von einer gerechten, friedlichen Welt zu träumen und sich dafür einzusetzen. (Vgl. Richtlinien S. 41f)
In der Sekundarstufe I werden an unserem Gymnasium in jedem Jahrgang 2 Wochenstunden katholische Religionslehre unterrichtet.
Relevanz des Faches für Sekundarstufe II:
In der Sekundarstufe II wird das Fach katholische Religionslehre im Grundkursbereich angeboten. In der Jahrgangsstufe 11 schreiben die Schülerinnen und Schüler jeweils eine Klausur pro Halbjahr, in den Jahrgangsstufen 12 und 13 werden jeweils 2 Klausuren pro Halbjahr geschrieben.
In der Sekundarstufe II werden die erlernten Kompetenzen und Fähigkeiten der Sekundarstufe I aufgegriffen und eine wissenschaftsorientierte Vertiefung geleistet. Hierbei werden die Großthemen Theologie, Christologie, Ekklesiologie und Eschatologie erarbeitet. Konkrete Inhalte des Faches beziehen sich auf folgende Schwerpunkte:
- Was ist Religion
- Ethische Fragestellungen anhand aktueller Diskussionen
- Die christliche Antwort auf die Gottesfrage
- Das Zeugnis vom Zuspruch und Anspruch Jesu Christi
- Die Kirche und ihre Aufgaben in der Welt
- Das Welt- und Geschichtsverständnis aus christlicher Hoffnung
Die Ausarbeitung der Themen ist jeweils abhängig von den aktuellen Vorgaben zur Vorbereitung auf das Zentralabitur.
Neben den unterrichtlichen Schwerpunktsetzungen wird in der Stufe 12 eine mehrtägige Klosterfahrt angeboten, an der alle Schülerinnen und Schüler des katholischen und evangelischen Religionsunterrichtes teilnehmen können.
Schulinterne Lehrpläne für das Fach Katholische Religionslehre am Gymnasium Hochdahl:
- Curiculum Tabelle SekI 09
- Curriculum Fließtext Sek.I 09
- Schulinternes Curriculum SekII Anthropologie_Ethik
- Schulinternes Curriculum SekII Christologie
- Schulinternes Curriculum SekII Gotteslehre
- Schulinternes Curriculum SekII Kirche
- Schulinternes Curriculum SekIIGlauben und Wissen
- Schulinternes Curriculum SII-Eschatologie


