Ungarn 1999/2000
Mittwoch, 21. 09. 99: Köln
Nachdem wir uns an diesem Morgen für 3 Stunden in unseren Projektgruppen beschäftigt hatten, machten wir uns gegen 11.00 Uhr auf, um unserer Nachbarstadt Köln einen touristischen Besuch abzustatten.
Tief beeindruckt von den Fahrkünsten des Busfahrers erreichten wir auf einigen Schleich- und Umwegen zur Parkgebühreinsparung gegen 12.00 Uhr die “Weltstadt” Köln und unser erstes, angestrebtes Ziel: die Deutzer Eisenbahnbrücke. An diesem Ort wurden die ungarischen sowie die deutschen Schüler über die Stadt Köln mit deren Geschichte und Wahrzeichen, dem Dom, durch erarbeitete Kurzreferate aus den Projekten informiert.
Anschließend folgte ein Fußmarsch über den Rhein und wir erreichten schließlich das Wahrzeichen Kölns, den Kölner Dom. Auf dem Weg dorthin bekamen wir schon einigen Erläuterungen sowohl über die Bauweise und den Baustil des Bauwerkes als auch über die Domwerkstätten. Auf der Domplatte wurde zum “Fotoshooting” geladen, denn jeder wollte eines der heißbegehrten Gruppenfotos vor und mit dem Dom auf seinem Fotopapier verewigen.
Als nächster Punkt stand die Besichtigung des Doms auf dem Tagesplan. Jeder deutsche Schüler sollte mit seinem Austauschpartner durch den Dom streifen und anhand der ausgehändigten Arbeitsunterlagen diese Aufgabe bewältigen. Da diese Besichtigungsrunde bei einigen Ungarn und Deutschen außer einigem Staunen über die Größe des Bauwerkes nicht auf das gewünschte Interesse stieß, konnte man schnell zur Besteigung des Doms übergehen. Jede der 509 Stufen hinterließ eine nette, bleibende Erinnerung für die nächsten Tage. Mit mehr oder weniger Kondition und Durchhaltevermögen war aber auch diese Aufgabe schnell abgeschlossen, so dass man sich nun uneingeschränkt dem Konsumabgebot Kölns widmen konnte. In anfangs größeren Gruppen, die nach und nach auseinandergingen, durchlief man nun auf der Suche nach einer Stärkung die Einkaufsstrassen der Kölner Altstadt.
Ohne große Verspätung setzte sich der ungarische Bus gegen 16.15 Uhr in Bewegung und wir erreichten ohne Probleme oder Unterbrechungen unser geliebtes Heimatstädtchen gegen 17.30 Uhr. Nach teilweise heftigen Diskussionen während und nach der Busfahrt über die weitere Gestaltung des Abends konnte man sich doch schließlich darauf einigen, sich später an der Schule zusammen zu treffen, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.
Am nächsten Morgen konnte man trotz Müdigkeit sagen: Alles ins allem ein gelungener Tag!



