Frankreich-Austausch 2002

Salut France!

Als wir am Montag, den 23.9., voller Vorfreude auf Frankreich in den Reisebus stiegen, spürten wir die Aufregung aller Beteiligten. Die Reise nach Frankreich begann.

Diese verlief dank unseres netten Busfahrers ohne Probleme, und nach ca. 9 Stunden Fahrt stiegen die “Dourdan-Leute” aus. Weiter ging es nach Saint-Chéron, und die letzten erwartete man in Arpajon.

Nachdem alle von den Franzosen abgeholt waren, verbrachte man den restlichen Nachmittag in den Familien. Klar, dass man sich am Tag drauf, als wir uns zum ersten Ausflug trafen, viel zu erzählen hatte. Unser Heimatstädchen wurde inspiziert und schon bald merkten wir, dass es klein und dörflich war. Nach einer Rallye mit “Bevölkerungskontakt”, bei der wir die Einwohner zu befragen hatten, waren wir sogar auf dem örtlichen Friedhof – zu Bildungszwecken natürlich, denn es sollte ein Unterschied zu deutschen festgestellt werden.

Am Mittwoch und Freitag besuchten wir die angrenzenden Städtchen, einen französischen Markt in Arpajon, der dort auch im Mittelalter existierte, und ein ebenso altes Schloss in Dourdan mit einem Museum mit “Louvre-reifen” Bildern.

Am Donnerstag erwartete uns dann das Highlight und eine Menge neugieriger französischer Schüler – ein Besuch der Partnerschule stand auf dem Programm. Im Unterricht verstanden die meisten von uns nicht viel, doch die Mittagspause mit einem sehr leckeren Menü in der Kantine hatten wir uns redlich verdient. Um 17 Uhr endete der anstrengende Schultag – für die Franzosen Routine.

Das Wochenende verbrachten wir in den Familien. Die meisten fuhren nach Paris, einige Glückspilze sogar zu Movie World, andere Verwandte besuchen.

Das letze Ausflugsziel mit der Klasse war Paris. Nachdem wir fast die ganze Stadt auf einem Touristenschiff entlang der Seine gesehen hatten, nahmen wir uns Notre-Dame und den Eiffelturm, auf dessen 3. Etage wir uns getraut haben, genauer unter die Lupe. Leider blieb uns nicht viel Zeit für das Erkunden der Stadt, denn wir kehrten schon um 16 Uhr zurück.

Am Tag der Abfahrt fiel es den meisten sichtlich schwer, Abschied zu nehmen, doch man freute sich auch schon aufs Zuhause.paris.jpg

Insgesamt war es ein zum großen Teil gelungener Austausch und wir hoffen, dass es für die kommenden 9. Klassen genauso schön wird.

VIKTORIA K., Klasse 9a