Gymnasium Hochdahl

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Berufsorientierung

 Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium Hochdahl

(Stand Oktober 2011) 

Angesichts der Vielfalt und Komplexität der Bildungs- und Ausbildungswege und des raschen Wandels der Arbeits- und Berufswelt wird die persönliche Orientierung und Entscheidung für Schülerinnen und Schüler hinsichtlich ihrer Berufswahl immer schwieriger. Demnach ist es eine Aufgabe der Schule, ihre Schülerinnen und Schüler nicht nur zu Abschlüssen zu führen, sondern sie auch auf die Anforderungen der Arbeits- und Berufswelt vorzubereiten.

Das Gymnasium Hochdahl möchte daher fächerübergreifend Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Berufswahlvorbereitung vermitteln, damit die Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenzen und Interessen klären, sich selbst einschätzen lernen und am Ende ihrer Schulzeit eine begründete Berufswahlentscheidung treffen können. Ebenso zentral ist das Ziel, Orientierungshilfen im individuellen Prozess der Berufswahl anzubieten, um eine begründete Wahl der Prüfungsfächer für die Oberstufe vorzubereiten. Ein wichtiger Bestandteil unseres Konzeptes ist dabei die Öffnung der Schule; Unternehmen und Institutionen der Region als außerschulische Lernorte sowie die Einbindung von Experten bieten den Schülerinnen und Schülern authentische Erfahrungsräume.

Wichtig ist es uns auch, einen regen Informationsaustausch zu gewährleisten. Daher sind aktuelle Informationen zum Thema Berufs- und Studienorientierung auf der Hompage des Gymnasiums Hochdahl unter der Rubrik „Unterricht und mehr“ für alle Interessierten abrufbar. Die Berufswahlkoordinatorinnen sind für die Schülerinnen und Schüler auch per Mail oder über einen Briefkasten für die Berufsorientierung erreichbar. 

Im Folgenden sind die Bausteine der Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium Hochdahl skizziert. 

1. Zukunftstage: Betriebserkundung/Berufserkundung  

An jedem vierten Donnerstag im April öffnen vor allem technische Unternehmen, Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der Klasse 5. Die Mädchen lernen am Girls’Day Ausbildungsberufe und Studiengänge in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind oder begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft oder Politik. Leider entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für “typisch weibliche” Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus; den Betrieben aber fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs.

Der Girls’Day ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben bei einer stetig steigenden Zahl an Veranstaltungen insgesamt über 1.000.000 Mädchen deutschlandweit teilgenommen. Im Jahr 2011 erkundeten mehr als 125.000 Mädchen Technik und Naturwissenschaften. Am Gymnasium Hochdahl haben sich die Anmeldezahlen in den letzten drei Jahren von 3 auf 80 Schülerinnen gesteigert. 

Für Jungen ab der 5. Klasse findet parallel zum Girls’Day der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag statt. Bundesweit laden Einrichtungen, Organisationen, Schulen und Hochschulen sowie Unternehmen Schüler ab der 5. Klasse ein. Sie lernen an diesem Tag Dienstleistungsberufe z. B. in den Bereichen Erziehung, Soziales, Gesundheit und Pflege kennen sowie weitere Berufsfelder, in denen bislang wenige Männer arbeiten. Oder sie besuchen Angebote zu den Themen Lebensplanung und soziale Kompetenzen. Der Boy´s Day wird am Gymnasium Hochdahl erstmals im Schuljahr 2012 durchgeführt werden. 

Die Berufserkundung soll – auch schon bei den jüngeren Schülerinnen und Schülern – ein zeitgemäßes Verständnis der Arbeitswelt sowie technischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Zusammenhänge aufbauen und fördern. Durch die weiteren Möglichkeiten der Berufserkundung in den Klassen 9 und 10 können sie dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler ihre Eignung für bestimmte Tätigkeiten zutreffender einschätzen, ihre Berufsvorstellungen vertiefen oder auch korrigieren können. Ein Schülerbetriebspraktikum kann den Zugang zu einem passenden Ausbildungsplatz erleichtern.

 

2. Naturwissenschaftliche Woche (vgl. Informationen zur naturwissenschaftlichen Woche) Betriebserkundung/Berufserkundung 

Seit 2003 führen die beiden Erkrather Gymnasien und die Initiative „erkrath initial“ jedes Jahr für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 (für G8-Schüler in Jahrgangsstufe 9) beider Schulen eine naturwissenschaftliche Woche durch, deren Dauer inzwischen eine Woche durchaus überschreitet.

Die 200 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 (für G8-Schüler 9) Vertreter von etwa 20 ortsansässigen Firmen und Institutionen kennen, die im naturwissenschaftlich-technischen oder medizinischen Bereich tätig sind. An Messeständen gewähren die Firmen den Schülerinnen und Schülern durch geeignete Präsentationen, Geräte und andere Anschauungsobjekte interessante Einblicke in die Berufsfelder und Tätigkeiten in ihren Betrieben. Zu dieser Veranstaltung sind auch die Eltern eingeladen, die diese Informationsveranstaltung gerne besuchen.

Jede der beteiligten Firmen bietet den Schülerinnen und Schülern in den folgenden Tagen die Möglichkeit zu Firmenbesuchen, bei dem qualifizierte Mitarbeiter den Schülerinnen zur Seite stehen.

Während des G9-Bindungsganges haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 an einem Tag die naturwissenschaftlichen Fachbereiche der Universitäten Düsseldorf oder Wuppertal besucht, um die universitäre Ausbildung durch den Besuch von Vorlesungen und Forschungslaboren kennen zu lernen. Für die bei G8 um ein Jahr jüngeren Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 hat es sich bewährt, statt der Universität das Schülerlabor NEAnderLab zu besuchen. 

3. Fachunterricht (vgl. Fachcurricula) 

Die Vermittlung fachlicher Kompetenzen ist das Kernstück des Unterrichts. Alle Fächer leisten einen Beitrag zur Berufsorientierung. Besonders im Fach Deutsch und in Sozialwissenschaft werden spezielle Unterrichtsinhalte, die auf die Berufswahl vorbereiten vermittelt.

In dem Unterrichtsfach Deutsch wird das Thema „Fit für die Arbeitswelt – Berufe finden und sich bewerben“ mit den Schüler/-innen durchgenommen. Sie lernen einen Lebenslauf zu verfassen und eine ansprechende Bewerbung zu schreiben. Zudem bereitet jeder Schüler und jede Schülerin einen Kurzvortrag zu einem von ihm selbst gewählten Beruf vor.

Im Fach Sozialwissenschaften gibt es in der siebten und neunten Klasse eine Unterrichtseinheit zum Thema „Berufs- und Arbeitswelt“. Das Inhaltsfeld nennt sich, „Zukunft von Arbeit und Beruf in einer sich verändernden Industrie-, Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft.“

In der siebten Klasse nennt sich der Unterrichtsschwerpunkt: „Strukturwandel von Unternehmen und Arbeitswelt durch neue Technologien für die Wirtschaft und die Auswirkungen auf den Alltag.“ Die Schüler/-innen lernen die Bedeutung von Qualifikationen für die beruflichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt kennen.

In der neunten Klasse sind die Schwerpunkte, „Berufswahl und Berufswegplanung (z.B. Ausbildung, Studium, Wege in die unternehmerische Selbstständigkeit)“. Die Schüler/-innen lernen den Strukturwandel von Unternehmen und der Arbeitswelt durch neue Technologien für die Wirtschaft und die Auswirkungen auf den Alltag kennen. Auch ein Besuch im BIZ (Berufsinformationszentrum) wird mit den Schüler/-innen des neunten Jahrgangs durchgeführt.

4. Betriebspraktikum: Betriebserkundung/Berufserkundung 

Betriebspraktika in der Sekundarstufe II sollen einen „hautnahen“ Einblick in ein Berufsfeld ermöglichen, welches einerseits das Interesse der Schülerin bzw. des Schülers abbildet und andererseits das Abitur oder die Fachhochschulreife bzw. ein Studium voraussetzt (vgl. Ausführungen unter Punkt 1 letzter Absatz). Es ist eine schulische Veranstaltung und ergänzt außerdem die theoretischen Kenntnisse von Politik- und Deutschunterricht der Klasse 9.

Das Betriebspraktikum am Gymnasium Hochdahl wird verpflichtend für alle Schülerinnen und Schüler im 10. Jahrgang durchgeführt und umfasst drei Wochen vor Beginn des 2. Schulhalbjahres.

Die Schülerinnen und Schüler sollen die Möglichkeit erhalten,

  • ·        ein Berufsbild zu finden, das ihrer schulischen Ausbildung entspricht,
  • ·        Arbeitsplatzsuche, Bewerbung und Vorstellung zu üben,
  • ·        technische, wirtschaftliche und soziale Strukturen eines Betriebes kennenzulernen und
  • ·        erste Erfahrungen in einem angestrebten Berufsfeld zu machen.

Dazu sollen sie

  • ·   sich schriftlich bewerben,
  • ·   sich persönlich im Betrieb vorstellen,
  • ·   14 Arbeitstage im Betrieb arbeiten und
  • ·   über ihre Erfahrungen einen Bericht schreiben. 

Im persönlichen Vorstellungsgespräch sollte die Bewerberin/der Bewerber mit den Regelungen des Betriebes bekannt gemacht werden. In der Regel wird die Schülerin/ der Schüler während des Praktikums von einer Mitarbeiterin bzw. einem Mitarbeiter vor Ort betreut, dem Betriebsbetreuer. Auch von Seiten der Schule wird die Schülerin/der Schüler von einem Lehrer betreut, der sich zudem einmal innerhalb der drei Wochen vor Ort einen persönlichen Eindruck über den Praktikanten und den Betrieb macht.

Die vom Praktikanten gesammelten Erfahrungen werden unmittelbar nach Ende des Praktikums in Kleingruppen unter Anwesenheit der Berufswahlkoordinatorinnen und der betreuenden Lehrerinnen und Lehrer reflektiert. Bei diesen Gesprächen sind auch die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 verpflichtend anwesend, um Ideen und Anregungen für die Vorbereitung auf ihr Praktikum zu erhalten.

Zusätzlich müssen die Praktikanten ihre Erfahrungen und Informationen über den erlebten Beruf in einem Praktikumsbericht festhalten, der anschließend vom dem betreuenden Lehrer benotet wird. Abschließend erhält jede Schülerin/jeder Schüler mit dem Ganzjahreszeugnis 10 eine zusätzliche Bescheinigung über die Absolvierung des Praktikums, die sie später ggf. bei Bewerbungsschreiben anfügen können. 

5. Facharbeit

Jede Schülerin bzw. jeder Schüler muss im Verlauf seiner Qualifizierungsphase in der Sekundarstufe II eine Facharbeit schreiben. Diese ersetzen in der Jahrgangsstufe 11/12 (G9) die erste Klausur im 2. Halbjahr dieser Jahrgangsstufe.

Am Gymnasium Hochdahl werden die Schülerinnen und Schüler auf die Erstellung dieser Arbeit durch einen sog. Facharbeitstag vorbereitet. An diesem Tag erhalten sie zum einen Informationen zum Zeitablauf und den Wahlkriterien. Zum anderen finden an diesem Tag praktische Übungen zu möglichen Themenformulierungen, Zitierweisen und der Angabe von Literatur statt. Außerdem werden sie mit den Möglichkeiten der Literaturbeschaffung vertraut gemacht. Seit dem Schuljahr 2010/2011 können die Schülerinnen und Schüler an einem weiteren Tag die am Facharbeitstag erworbenen Kenntnisse praktisch am PC im Umgang mit Word und Internet einüben und vertiefen. 

Auf diese Weise entfalten Facharbeiten studien- und berufsorientierende Wirkung. Denn erstens stellen sie eine Arbeitsprobe dar, die den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gibt zu erfahren, was es bedeutet, wissenschaftlich zu arbeiten. Die Reflektion über die Erfahrungen mit den verschiedenen Facetten der Erstellung einer Facharbeit mit dem Blick auf eigene Kompetenzen und Interessen und die beruflichen Ziele gehört zum Bestandteil der Beratungsgespräche mit den Fachlehrerinnen und –lehrern. Zweitens können studien- und berufsrelevante Kompetenzen (z.B. Medienkompetenz, Gliederungstechniken) erworben werden. 

6. Bewerbungstraining für die Jahrgangsstufe 12 (bzw. Q 1)

Das Bewerbungstraining am Gymnasium Hochdahl für die Schülerinnen und Schüler am Ende des ersten Teils der Qualifikationsphase findet am vorletzten Schultag vor den Sommerferien statt.

Ziel des Bewerbungstrainings ist es, das im Laufe der Sekundarstufe I erworbene Rüstzeug im Zusammenhang mit Bewerbungen noch einmal aufzufrischen und zu überprüfen. Darüber hinaus soll das Training dabei helfen, eventuelle Ängste vor Vorstellungsgespräch und Assessment Center abzubauen und die Schülerinnen und Schüler selbstbewusst für diese Situationen zu machen.

Um größere Authentizität herzustellen, haben wir externe Partner für dieses Training gewonnen, die durch ihre Tätigkeit im Personalbereich ihrer Firmen tagtäglich mit Bewerbern zu tun haben. Es hat sich herausgestellt, dass unsere Schülerinnen und Schüler die Berichte, Tipps und Ratschläge dieser Experten sehr zu schätzen wissen.

Das Bewerbungstraining ist eine Pflichtveranstaltung, die sich über den ganzen Vormittag erstreckt. In der Regel besuchen die Schülerinnen und Schüler die Firmen an Ort und Stelle und lernen so auch eine andere Atmosphäre kennen. Je nach Kooperationspartner sind die Schwerpunkte unterschiedlich gelegt. So wird bei den einen ein Assessment Center durchgespielt, bei anderen die zuvor eingereichten Bewerbungsunterlagen auf Herz und Nieren geprüft und anschließend ein Vorstellungsgespräch simuliert.

Die Schülerinnen und Schüler können sich auf Basis eines Erst- und Zweitwunsches für ein Training mit bestimmten Kooperationspartnern entscheiden. Da wir in der Regel Jahrgangsstufen in einer Größenordnung von ca. 100 Schülerinnen und Schüler haben, versuchen wir die Schülerinnen und Schüler etwa anteilig auf die jeweiligen Kooperationspartner zu verteilen, so dass die Gruppen die Anzahl von 20 Schülern möglichst nicht überschreiten.

Im letzten Schuljahr haben wir Unterstützung erhalten von der Firma Grundfos in Erkrath (vgl. auch Kooperation im KSW Mettmann), der AOK in Mettmann, der Arbeitsagentur in Düsseldorf, der Raiffeisenbank Hochdahl und der Akademie für Unternehmensführung in Erkrath. Derzeit wird versucht noch weitere Kooperationspartner zu gewinnen, um auch im Doppeljahrgang möglichst allen Schülerinnen und Schülern die Teilnahme am Bewerbungstraining zu ermöglichen. 

7. Berufsbildendes Angebot an Arbeitsgemeinschaften 

Die AGs des Gymnasiums Hochdahl können auch in kleinem Umfang einen Einblick in die Berufe bieten. Diesbezüglich stehen den Schüler/-innen die „Sani-AG“, eine „Rechtskunde-AG“, „AG-Schulzeitung“, „Bundeswettbewerb Informatik“, die „Technik-AG“ und die unter 8.2 etwas genauer beschriebene „Neandertal-Navi AG“ zu Verfügung.  

 

8. Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern bei der Berufsberatung  

8.1. Agentur für Arbeit in Düsseldorf 

Das BiZ ist die Adresse, für alle, die vor einer beruflichen Entscheidung stehen oder einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz suchen. Das BiZ bietet Einzelheiten über: Ausbildung und Studium, Weiterbildung und Umschulung, Beschäftigungsalternativen, Arbeitsmarktentwicklungen,  Berufsbilder und Anforderungen

Hier besteht schon eine langjährige Kooperation zwischen dem Gymnasium Hochdahl und der Agentur für Arbeit in Düsseldorf. Jährlich wird ein sog. Kooperationsvertrag abgeschlossen, in dem die jährlichen Vorstellungen zur Studien- und Berufswahlorientierung abgestimmt werden.

Fester Bestandteil dieser Verträge ist das Angebot zu individuellen Beratungsgesprächen für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen. Dieses Angebot umfasst mindestens drei Termine im Schuljahr, an denen die zuständige Beraterin das Gymnasium Hochdahl aufsucht.

Für die Jahrgangsstufe 9 ist im 2. Halbjahr ein Besuch im BIZ organisiert, bei dem die Schülerinnen und Schüler mit dem Leistungsspektrum des BIZ vertraut gemacht werden, Informationen zum Thema Ausbildung nach der Klasse 10 erhalten und sich am Computer mit einem Berufswahlprogramm über verschiedenste Berufe und ihre Anforderungen sowie den eigenen Stärken und Schwächen bekannt machen.

Desweiteren umfasst das Angebot Vorträge für die Jahrgangsstufen 11-13 zu den Themen: Studienplatzvergabe, Duales Studium, Ausbildung, Bachelor und Master.

Auch stellt es uns eine Fülle von Informationsmaterial rund um das Thema Berufswahl zu Verfügung, das wir an die Schülerinnen und Schüler weiterleiten. 

8.2  

Damit unsere Schüler/-innen auch direkt mit Personen aus der Praxis in Kontakt kommen, bieten wir einmal jährlich für die 12. Jahrgangsstufe ein Treffen mit Mitgliedern aus dem Rotary-Club an. Zu diesem Termin laden wir Vertreter aus den unterschiedlichsten Berufszweigen ein (Arzt, Rechtsanwalt, Ingenieur, Architekt…). Die Schüler/-innen haben dann, nach einem kleinen Vortrag in Kleingruppen die Gelegenheit Fragen zu den einzelnen Berufen zu stellen. 

Seit einigen Jahren besteht eine Kooperation mit der Firma Grundfos. Wir haben mit der Erkrather Firma Grundfos eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Diese Zusammenarbeit wird im Kooperationsnetz Schule/Wirtschaft, das vom Kreis Mettmann und der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf getragen wird, unterstützt. Gemeinsame Unterrichtsprojekte zur Stärkung des Praxisbezugs der Lerninhalte sind vereinbart. Im Lehrplan festgeschriebene Inhalte erhalten einen weiteren Praxisbezug. Unsere Schülerinnen und Schüler sehen, wo diese Inhalte im Arbeitsalltag Anwendung finden.

Unsere Lernpartnerschaft mit der Firma Grundfos ist z.B. in folgenden Bereichen vorgesehen; Wie arbeitet ein Unternehmen?, Betriebswirtschaftliche Aspekte, Marketingstrategien sowie Berufswahlorientierung und Bewerbungstraining. Grundfos bemüht sich um soziale Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt, ein Leitgedanke, dem wir uns als Schule ebenfalls verpflichtet fühlen.

Die AOK in Mettmann bietet ein Bewerbungstraining für den 12. Jahrgang an.

An den Universitäten werden Tage der offenen Tür und Schnupperstudien angeboten, in denen sich die Schüler/-innen einen ersten Einblick in das Studentenleben verschaffen können.

Das NeanderLab stellt für unsere Schüler/-innen ein verbessertes Schullabor dar. Gesponsert wird es unter anderem von der Agentur für Arbeit. Hier haben die Schüler/-innen die Möglichkeit umfangreichere Experimente durchzuführen, als dies im Rahmen der Schule möglich wäre. Somit bekommen sie einen guten Einblick in die Arbeitsweisen von Chemikern und Physikern. 

Ein weiterer Kooperationspartner des Gymnasiums Hochdahl ist die FH in Mettmann. Die AG „Neandertal-Navi“ beschäftigt sich mit der interaktiven Erforschung der Umgebung über das Handy. Die AG wird durch die Kooperation zwischen dem Museum Neandertal, dem Kreis Mettmann und dem Gymnasium Hochdahl ermöglicht. Die FH hat eine Schulung zum Thema GPS  angeboten und die Schüler/-innen lernen selbstständig Programme auf dem Handy zu schreiben. 

 

Übersicht zur Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium Hochdahl 

Jahrgangsstufe

Inhalte

5-12/13(G9)

 

Zukunftstage

 

Berufsbildendes Angebot an Arbeitsgemeinschaften

91. Halbjahr

 

 

2. Halbjahr

Naturwissenschaftliche Woche

 

Bewerbungstraining im Fach Deutsch

 

Thema: „Berufswahl“ im Fach Politik

=> Besuch des
BIZ und Beratungsveranstaltungen durch die Arbeitsagentur Düsseldorf zum Thema
Ausbildung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

drei Termine pro Schuljahr zur individuellen Berufs- und
Studienberatung durch die Arbeitsagentur Düsseldorf

 

10

1. Halbjahr

 

 

 

3 wöchiges Betriebspraktikum

 

11/12
(G9)

(2 Tage für  Berufsorientierung, lt Konferenzbeschluss)

 

1. Halbjahr

 

 

 

 

2. Halbjahr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

drei Termine pro Schuljahr zur individuellen Berufs- und
Studienberatung durch die Arbeitsagentur Düsseldorf

 

Beratungsveranstaltungen durch die Arbeitsagentur
Düsseldorf zu den Themen: Studienplatzvergabe, Duales Studium, Ausbildung,
Bachelor und Master

 

 

Anfertigung einer Facharbeit, dabei Methodentraining

 

Berufsinformationsveranstaltung durch den Rotary-Club,
außerschulische Partner und Eltern

Bewerbungstraining mit außerschulischen Partnern

 

Geva: Persönlichkeits- und Berufseignungstest (freiwillig)

 

Besuch der Universität Wuppertal oder Düsseldorf

12/13
(G9)

Unter diesem Link findet ihr alle Unterlagen zum Betriebspraktikum:

http://www.gymnasium-hochdahl.de/mehr-als-unterricht/berufsorientierung/download

Unter diesem Link findet ihr aktuelle Angebote zur Berufsorientierung:

http://www.gymnasium-hochdahl.de/mehr-als-unterricht/berufsorientierung/termine-und-angebote